Mein damaliges Einhausungs-Provisorium aus Verpackungsmaterial hatte lange Zeit brav gedient und die gröbsten Späne von mir und der Umgebung ferngehalten, immerhin fast 3 Jahre. Doch zuletzt spritzten die Späne schon mitunter meterweit und “was Neues” musste her. Wie Ihr ja teilweise wisst, klappere ich ja routinemässig die Schrotthändler ab und so stehen bei mir noch von einem Besuch beim Schrotthändler “Eisen Schmid” in Wien 21, Unmengen an Dachdecker- und Spenglerblech mit 3mm Stärke herum – also fast gratis und sogar lange genug (>1200mm). Die Aluwinkel für die Eckverbindungen stammen vom anderen Schrotti, der lieben Frau Hilde Eder in Tulln, die ich gerne besuche und auch sehr sympathisch ist. Leider hat weder das Eine noch das Andere Fräsqualität, somit waren viel Spüli, Petroleum und Spiritus notwendig. Dafür kostete es mich aber nur ein Zehntel vom Baumarktpreis.

IMG_20150819_163912 (Large) IMG_20150819_163921 (Large) IMG_20150819_163931 (Large) IMG_20150819_163940 (Large) IMG_20150819_164304 (Large) IMG_20150819_164310 (Large) IMG_20150819_164322 (Large)

Der Aufbau ist ja recht einfach, ich war aber erstaunt, wie wenig das aussieht und wie viel Arbeit das dann doch war. Die Breitseiten sind über Flügelmuttern abnehmbar, damit ich lange Bretter durchladen kann. Das ganze Gestell ist ebenfalls in einem Stück abnehmbar, falls ich auf Stahlfräsen und Aluaufspannpatte umrüsten möchte.

Bitte beachtet, dass ich auf Optik keinerlei Wert gelegt habe. Es ist ein echter Zweckbau und jetzt schon total verdreckt, bestehend aus einer Mischung von Schmierstoffen und Späneresten. Ich könnte mir ehrlich gesagt gar nicht vorstellen, mit so einem “pretty thing” wie z.B. dem Plexiglas-Kunstwerk von unserem Martin aus der Bastelstube und seiner “Portalfräse 2.0” zu arbeiten.

Bei mir geht es komischweise immer recht versaut zu und mittendrin fühle ich mich besonders wohl 🙂

b020