Auf den beiden Teilen der Momus-CNC fehlten noch das Loch für die Spannschraube und das Gewinde M5 am Ende.

Schraubenloch

Durchsicht

Damit soll die Frässpindel später einmal gut und fest gespannt werden. Nachdem Bohren normalerweise ganz gut geht, aber dummerweise das dickste Loch, also die Versenkung für den Kopf der Innensechskantschraube, genau an der abgerundeten Außenkante zu bohren war, war das unmöglich. Der Bohrer würde dort trotz Festspannen des Werkstücks abrutschen. Somit musste gefräst werden. Dummerweise 40mm tief, gottseidank habe ich einen überlangen 4mm-Fräser vom Sorotec mit ca. 90mm Länge und 35mm Schneidenlänge daheim. Schaft und Fräserbreite sind gleich, daher gehts auch 40mm tief rein. Diesen Fräser hüte ich wie einen Schatz, denn der ist bei Sorotec nicht mehr im Programm.

Doch wie soll ich die Teile nun aufspannen? Meine Verfahrweg auf der Z-Achse mit etwa 135mm ist zu klein dafür. Daher musste ich tricksen. Die einfachste Lösung war, den kleineren meiner beiden Niederzugschraubstöcke mit 2 Gewindestangen M5 auf meine Aufspannplatte anzuschrauben. Der Schraubstock hat genauso wie die Aufspannplatte, einen 3x3mm Lochraster und M5 geht gerade noch durch die seitlichen Löcher des Schraubstockes. Damit das unversehrte Werkstück auch so bleibt, noch rasch 2 Reste aus weichem Alu (weicher als das Werkstück!) mitgeklemmt.

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Spätestens heute hat sich auch rentiert, daß ich meine neue Einhausung abnehmbar gebaut hatte. Das Umrüsten auf die Alu-Aufspannplatte war dadurch eine Angelegenheit von wenigen Minuten und so steht sie jetzt unbenutzt ein bisschen im Weg.

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