Servus meine lieben Kollegen!

Es naht das Weihnachfsfest, und meine Familie hatte heuer Mitleid mit meinem schon langen Wunsch nach einer Standfräse. So machte sie mich glücklich und es kam eine Kombination aus mehreren Werkzeugen, ähnlich wie damals die von unserem Katerleo (aus dem Forum Bastelstube), in Frage. Zunächst ein Wabeco-Teilapparat samt Teilscheiben und Teilschere.

Hisilicon K3

Dann gab es noch als Draufgabe eine Optimum MB4. Ursprünglich wollte ich ja auch eine Bernardo BF45, die Optimum hat aber schon den neuen, stabileren Fuß mit der steiferen Säule und auch sonst einige nette Gimmicks.

Ein guter Freund von uns allen hier, ein Bastelstubenmitlied von ganzem Herzen, war dann der zündende Funke. Er ist einer, den wohl einige Forenkollegen kennenlernen schon dürften, weil er uns mit etlichen Gratiseintrittskarten für die Wiener Modellbaumesse beschenkte und ich war damals auch schon in der Firma in Wiener Neudorf auf einen interessanten Besuch eingeladen. Ich meine damit den Detlef Büll, Inhaber der Firma EMCO Holz und Hobby in Wiener Neudorf bei Wien, er war also unser Retter in der Not. Denn einen offiziellen Optimum-Vertreter, noch dazu einen sehr guten, muss man in Ostösterreich (die Tiroler nennen uns deswegen Bagdad) erst mal finden. Besser gesagt machte ich den Deal mit seinem Sohn Niklas (“Niki”) Büll, der mich mit seiner immer freundlichen Art wieder genauso behandelte, wie ich ihn schon von früher kannte. So, als hätte er noch nie einen besseren Kunden als mich gehabt und auch nach mir keinen mehr haben würde, der ihm wichtiger wäre. Von der Bestellung bis zur Lieferung perfekter Telefonsupport, sogar direkt von der Dienstreise aus Düsseldorf.

Die natürliche Folge war dann ein zugesagtes Treffen auf ein kleines Bier irgendwo im Raum Wien, auf das ich mich schon sehr freue. Heute kam dann der LKW, drinnen waren zwei Paletten mit 2 Standfräsen. Warum zwei? Ein Freund aus dem Nachbarort, der Franz, war auch hin- und weg, und so wurden es halt zwei. Heute hatten wir den ganzen Tag zerlegt und mit der Rodel (“Transportkarre”) in den Keller transportiert. Obwohl das Gewicht der Fräse ohne Verpackung bei 320kg liegt, war kein Teil war dabei, das uns zu zweit irgendwelche Probleme gemacht hätte (alles unter 100kg). Ich würde sagen, tolle Männer schaffen das alleine, wir beide schafften es zu zweit.

Einen Bericht, wie gut diese Fräse wirklich ist, brauche ich nicht schreiben, den findet Ihr hier bei den Kollegen in der Zerspanungsbude.

Doch jetzt lasse ich Bilder sprechen. Als Vergleichsnormal nur ein Cola-Glas und ein Packerl Zigaretten, denn das Bier hatten wir schon zu mittags ausgetrunken.

Hisilicon K3

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