Momus-CNC – ein paar Fräsenteile

Hallo alle Miteinander!

Die große Hitze hat mich ja in den letzten Tagen den Keller getrieben und dort sind nicht nur eine neue Einhausung für die Henriette entstanden (Bericht folgt), sondern auch so manche Kleinteile. Eine interessante Fräse ist die Momus von Momus-CNC aus den USA, Rhode Island.

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Für diese gibt es im Internet einen kostengünstigen Bauplan – das Design ist ein bisschen eigenwillig, aber interessant und durchdacht, beispielsweise sind die Führungen aus Kugellagern gebaut. Deswegen rate ich jedem, der eine Fräse bauen will, sich alleine schon wegen der Konstruktion und der Tricks, diese Seite, so wie ich auch damals, anzusehen, aber auch auf Google-Bilder und Youtube findet Ihr anschauliches Material zur Fräse.

Leider ist es nach dem Henne-Ei-Prinzip sehr schwierig, die “Momus” ohne Fräsmaschine zu bauen. Ein Leser meines Blogs hat mich also angefragt und ich konnte wieder mal nicht nein sagen. Er musste nicht nur die Pläne von Zoll auf metrisch umstellen, auch die beliebte Chinaspindel möchte er montieren und deswegen hat er eigens passende Halterungen entworfen. Die Teile habe ich schon fertig gefräst, entgratet und gereinigt. Es fehlen noch die Bohrungen und Gewinde, die mache ich noch. Das mittige Loch für die Frässpindel soll laut Auftrag 80,08mm haben, ich habe es auf 80,06 hinbekommen – nur mit der Fräse, ohne die Drehmaschine zu brauchen (gemessen mit Mitutoyo-Messchieber, zur Kontrolle dann auch noch mit dem Teleskop-Messsatz und Bügelmessschraube). Für Sachen, die genau werden sollen, habe ich die Firma für meine Fräser gewechselt, da ist es sehr wichtig, gute und vor allem scharfe Fräser zu haben. Es kamen hier welche von Garant (Hoffmann-Group) zum Einsatz. 6mm 2-Schneider Vhm und zum Schlichten für die Außenkanten (damit sie genau sind und schön glänzen) einen 9mm 2-Schneider, ebenfalls Vhm.

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