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Ich baue Rampen für die Endschalter

Und hier meine heutige Kreation. Ein Prototyp. Wenn es etwas taugt, werde ich noch welche davon machen.

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Die Fertigung war mangels geeigneter Maschinen reine Handarbeit mit Säge, Feile und Polierpapier. Rausgeschnitten habe ich dieses Teil aus einem normalen Flachstahl, etwa 20x60mm. Das Teil selbst hat ca. 20x30x50mm. Am Wochenende gehts weiter, vielleicht beginne ich dann auch schon mit der Elektrik und Elektronik.

Ein paar Kleinigkeiten, die den halben Tag verbrauchen, habe ich am Wochenende erledigt. Zunächst wollte ich, bevor ich die zweite Rampe aus dem Eisen rausfeile, einmal sehen, ob die überhaupt so funktioniert, wie ich es mir ausgedacht hatte. Hier die ersten Fotos. Die Schalter können selbstverständlich die Rampe überfahren, falls sie bei voller Eilfahrt einmal nicht rechtzeitig stoppen können:

Endschalter Montage 01

8 Gedanken zu „Ich baue Rampen für die Endschalter

  • Michael Drosihn

    Hallo Heini,
    ich kann mir deine Bilder auf einigen Beiträgen die Bilder nicht mehr ansehen.
    Hast du schon Infos von anderen Besuchern?

    Viele Grüße
    Michael

  • admin

    Hallo Michael!

    Ich bin Dank Deines Hinweises erst draufgekommen, dass die Bilder fehlen. Die Bilder sind zwar da, aber man muß dazu woanders eingeloggt sein, damit sie erscheinen. Nachdem ich das als Admin automatisch bin, ist mir das nie aufgefallen. Ich repariere gerade und werde das heute hoffentlich richtigstellen können. Danke Dir für den Hinweis!

    Mit Deinem zweiten Satz kann ich grade nichts anfangen, ich fürchte, ich stehe auf der Leitung? Falls Du das meinst: Durch meine Homepage hatte ich anfangs sehr viele Emails, Fragen, Meinungen etc., jetzt hat das Ganze ein wenig nachgelassen. Dafür ist aber der Benutzerzähler schon dreimal so hoch wie anfangs.

    LG; Heini

  • Michael Drosihn

    Hallo Heini,
    der zweite Satz war nur die Frage, ob andere Besucher die fehlenden Bilder bemerkt haben und dir Nachricht gegeben haben.
    Es könnte ja auch ein Problem an meinen Computer sein

    LG Michael

  • Gewe99

    Hallo Heini,
    ich habe auch das letzte Wochenende damit verbracht mich um meine Endschalter zu kümmern…
    Ich hatte auch überfahrbare Rollenendschalter. (Habe ich zumindest gedacht?!). Bein Refernzieren mit langsamer Fahrt alles gut, aber bei Vollgas haben dich dir Rollen fast 2mm nach hinten verbogen….
    Rampen hatte ich keine. Die machen aber auch den Schaltpunkt unpräzise. Ich benötige für eine Master Slave Gantry Achse aber hoch genaue Schaltpunkte, damit sich das Portal nicht verspannt. Nun habe ich Näherungsinitiatoren verbaut. Die Genauigkeit an einem einfachen rechteckigen Metallklotz liegt laut Messuhr bei erstaunlichen 1/100mm. (Inklusive Mechaniktoleranzen der Spindeln) Die Initiatoren kosten ca. 15EUR/Stk. Ich denke das du für deine Schalter auch nicht weniger bezahlt hast… Und der Brassel mit den Rampenklötzen entfällt.
    Bin sehr zufrieden. Ungewohnt ist jetzt, das es beim Referenzieren nicht mehr klickt. Dafür blitzt jetzt eine LED auf..

    Gruß
    Dirk

  • admin

    @Michael:

    Achso, alles klar! Naja, lesen kommen viele, manche schreiben Mails, aber Du bist eigentlich der Einzige gewesen, der mich darauf aufmerksam gemacht hat. Allerdings sind die Artikel mit den fehlenden Bildern ja erst einen halben Tag online gewesen und da warst Du halt am schnellsten. Ich bin ja erst beim Nacherfassen vom April 2012 oder so? Einige alte Beiträge in der Zeit von April 2012 bis Jänner 2013 kommen nach und nach noch dazu.

    LG, Heini

  • admin

    Hallo Dirk!

    Klar gibt es immer einen Kompromiß zwischen Schrägheit der Rampe und der Genauigkeit. Auch im Original-Mach3-Handbuch wird ja darauf hingewiesen. Dem kann man kann man sicher sehr gut mit induktiven Näherungsschaltern entgegenarbeiten. Bei mir war das halt so, dass diese industriellen Qualitätsschalter von Euchner gratis herumgelegen sind und Schwiegervater sich freute, dass sie doch noch Verwendung finden. Mechanische Endschalter kann man natürlich beleidigen, wenn man sehr schnell verfährt und nicht ausreichend für eine Auslaufzone sorgt – wie Du richtig schreibst. Allerdings kommt es bei meinem Kompromiß von hochqualitativen Schaltern und richtiger Rampe da weder zu messbaren Ungenauigkeiten, noch zu Defekten. Wichtig ist bei solchen mechanischen Auffahrrampen, dass sie lange genug sind. Es könnte sonst sein, dass der Schalter nach dem Überfahren der Rampe den Kontakt wieder schliesst. Induktive Näherungsschalter setzen meist ein zusätzliches Netzteil voraus, da diese nur selten mit der üblichen Spannung der Endstufen (48V) betrieben werden können.

    LG, Heini

  • Gewe99

    Hallo Heini,
    Schalter aus der Kiste sind preislich natürlich nicht zu toppen…
    Die meisten Breakoutoards haben aber 12V die man benutzen kann.
    Ich hatte bei mir das Problem das ich Servos einsetze bei denen die Encoder nur mit 5 V versorgt werden.
    Zusätzliche Kabel zu ziehen hatte ich auch keine Lust. Deshalb habe ich kleine integrierte DC/DC Wandler dafür benutzt um die bentötigte Spannung zu erzeugen. Bei den paar mA die die Initiatoren benötigen könnte man bei 48V Versorgung aber auch einfach eine ZDiode davor hängen. Am Ausgang dann eine Shottky Diode und fertig…

    Gruß
    Dirk

  • admin

    Ja, das ist natürlich eine tolle Lösung. Das ist ja das Gute an Blogs und Foren, von Deinen Erkenntnissen werden sicher einige Leser des Blogs profitieren und das auch so machen. Ich selbst habe Zenerdioden zwar schon gesehen, angegriffen und darüber gelesen, aber ansonsten keine Ahnung davon. Ich werds hoffentlich auch vermeiden können :-). Das TripleBeast hat übrigens keine 12V. Dort gilt: Was reinkommt, kommt auch wieder raus.

    LG, Heini

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