Abteilung für Marsrobotertechnik und Raumfahrt eröffnet

Heute hat eine weitere Abteilung vom Werk Henriette NÖ-Nordost eröffnet. Der schöne Endmaßkasten ist 86-teilig, von Carl Zeiss Jena, Genauigkeitsgrad 0, und liegt schon einige Zeit hier, er wollte aber noch auf das Sinuslineal von Helios warten. Die Lamellen-Polblöcke sind mir unbeabsichtigt zugelaufen und da ich ja am Jugendamt arbeite, habe ich ein großes Herz für Findelkinder Zwinker

Doch Bilder sagen mehr, als Worte:

Endmaßkasten 86-teilig Carl Zeiss Jena, Güteklasse 0 – gut erhalten (01)

Endmaßkasten 86-teilig Carl Zeiss Jena, Güteklasse 0 – gut erhalten (02)

Endmaßkasten 86-teilig Carl Zeiss Jena, Güteklasse 0 – gut erhalten (04)

Endmaßkasten 86-teilig Carl Zeiss Jena, Güteklasse 0 – gut erhalten (03)

 

 

Markenware: 20 Stück HSS Kreissägeblätter Ø innen 22mm auf Ebay

Markenware: 20 Stück HSS Kreissägeblätter auf Ebay für qualitätsbewusste Schnäppchenjäger

Markenware: 20 Stück HSS Kreissägeblätter

Markenware „Dornseil“, 20 Stück

 

Heute habe ich für alle Fräsen- und Drehmaschinenbesitzer einen Geheimtipp. Da gibt es den privaten Verkäufer „apator67“ auf Ebay, der schon vielmals und anscheinend auch künftig damit in Erscheinung tritt, dass er „20 St. HSS Kreissägeblätter Ø innen 22mm„, gebraucht, aber in sehr guter Qualität, gut und scharf, um günstige € 6,00 versteigert.

EDIT 21.03.2017: Derzeit sind die Sägeblätter unter TOMEK34 zu finden!

Ich schaue dem Spiel schon seit mehreren Monaten zu, und entweder gehen die Dinger um € 6,00 weg, oder es gab gar keine Gebote. Lediglich unser Bastelstuben-Bericht hat kurzfristig die Nachfrage steigen lassen 🙂 Irgendwann, ich vermute, leider sehr bald, wird der gute Mann aber nicht mehr da sein, weil er seine Qualitätsartikel inzwischen nur mehr sehr selten verkaufen kann. Daher empfehle ich allen Interessierten unter Euch, bald zuzuschlagen, um so günstig an Markenware zu kommen. Wahrscheinlich lässt sogar mich das ein zweites Mal zuschlagen – sozusagen „Sägeblätter auf Reserve bis zur Pflegeheimeinweisung“ – obwohl ich schon an die 50 Sägeblätter daheim habe :-).

Übrigens, schon einmal hatte ich auf diesen Ebayverkäufer hingewiesen, und zwar in unserer Bastelstube (eine Registrierung als Mitglied ist über meinen Referer hier möglich), in diesem Bericht hier. Der Erfolg unter meinen Bastelkollegen damals war ziemlich begeisternd für mich. Hier einige Rezensionen der Forenkollegen:

„Ich denke das die Blätter aus der Fertigung sind
und bis zu einem gewissen Durchmesser nachgeschliffen werden“

Die Sägeblätter sind alle frisch geschliffen“

Markenware: 20 Stück HSS Kreissägeblätter

Die Lieferung – komplett, samt Zugabe in Gold

„Es lag sogar noch ein Blatt mehr bei, ein goldenes mit einer
scheinbar verunglückten tieferen Schleif-Scharte bei einem Zahn.
Aber alles in allem o.k!
Und danke für deinen Tipp!“

„Meine Blätter sind auch gekommen. Machen recht ordentlichen
Eindruck, kann nicht meckern. Fühlen sich alle scharf an“

Markenware: 20 Stück HSS Kreissägeblätter

Detailansicht 01

„Ja der Tip war nicht schlecht.
Meine Blätter sind auch angekommen und richtig scharf „

„Der Verkäufer ist sehr hilfsbereit und
hat sie mir sogar sehr günstig hier in die Toskana geschickt!“

Markenware: 20 Stück HSS Kreissägeblätter

Detailansicht 02

„Die Blätter sind scharf, sicher schon oft nachgeschliffen.
Neu hatten sie ja 80 mm Durchmesser, aber für meine Zwecke
absolut ausreichend and wesentlich besser als die Chinesischen“

Markenware: 20 Stück HSS Kreissägeblätter

Detailansicht 03

Digitaler Winkelmesser – (aus der Berichtsserie „Chinagadgets“)

Digitaler Winkelmesser. China lässt wieder einmal grüßen.

Genaue Winkel werden wohl nur über die Sinusmethode mit Messuhren möglich sein, doch für die Allerwelts-Werkstücke, wo es nicht so genau auf den richtigen Winkel ankommt (z.B. die schräge Fläche bei meinem Flycutter), ist mein neuer chinesischer Winkelmesser genau das Richtige.

Gekauft habe ich den auf Aliexpress um € 15,43. Inzwischen ist er um 5 Euro teurer geworden, und er wird wohl auch wieder billiger. Das ist halt so in China, man sollte die Preisschwankungen genau beobachten, bevor man kauft. Oder man sucht ein bisschen herum, dann findet man immer einen, der noch billiger ist. Egal wo, es kann auch Banggood, Gearbest oder gar Ebay sein. Meiner stammt von hier.

Alle diese Winkelmesser gibt es unter der Chinamarke „SHAHE“, das ist in China schon fast so etwas wie eine Nobelmarke. Die noch biligeren NoName-Geräte haben vorne 4 Tasten. Ich habe mich sicherheitshalber für den SHAHE entschieden, weil ich darüber im Internet schon hie und da Gutes lesen konnte. Tatsächlich, er ist gut. Auch die Verpackung ist so angenehm von der Qualität, dass sie gleich auch als Aufbewahrungsbox für längere Zeit verwendet werden kann. Ein Minischraubendreher für den Batteriewechsel ist auch dabei. Batterie ist keine dabei (wohl, weil das Brandgefahr im Flugzeug bedeuten würde?), aber, da vernünftigerweise die überall erhältliche 9V-Flachbatterien eingesetzt werden, werden die wohl nicht so rasch leer sein, wie diese inzwischen üblichen, aber leidigen Knopfzellen. Auf der Unterseite sind 2 schwache Magneten integriert, damit der Winkelmesser exakt befestigt werden kann. Das halte ich eher für einen Nachteil, denn bei Stahlspänen haben Magnete nichts verloren. Mal schauen, was die Praxis bringen wird, denn die beiden Magnete sind ohnehin sehr sehr schwach.

Digitaler Winkelmesser

Digitaler Winkelmesser

Digitaler Winkelmesser, genaue Anzeige

Digitaler Winkelmesser, unpacking

Digitaler Winkelmesser, Verpackung außen

Digitaler Winkelmesser, stabiles Gehäuse

Digitaler Winkelmesser, zwei Magnete

 

Emery cloth shims – Hölzchen für Schleifleinen

Emery cloth shims, Restl-Essen

Bevor mich die Katerstimmung nach den Feiertagen noch umbringt, habe ich Frau und Kinder für ein paar Tage in ein Schigebiet verfrachtet und mich selbst zur „Läuterung und Reinigung“ von all dem (Ober-) Irdischen in die allseits beliebten und männlicherseits besetzten Kellerräumlichkeiten zurückgezogen. Bevor ich dort an meiner nie zu kurzen ToDo-Liste weiterarbeite, war bei mir, wie es auch nach so manchem einem Festessen üblich ist, Resteverwertung angesagt.

Die vom Schwibbogen-Bauen übrigen Holzteilchen geben ja ein wunderbar einfaches „kost-fast-nixx“ Werkzeug ab, dass jeder von Euch ohnehin schon hundertemale in Gedanken gebaut hat. Bei mir war es nach einigen Jahren endlich so weit. Ich freue mich schon auf den Einsatz dieser praktischen Dinger (die wohl allzubald ihr junges Leben aushauchen werden müssen).

Auf Pappelsperrholz aufgeklebtes Schleifleinen und Schleifpapier

Weihnachtsgeschenke, Werkzeug

Weihnachtsgeschenke – wie jedes Jahr liegt ja bei besonders braven Bastlern das eine oder andere Werkzeug, oder gar eine kleine Maschine, unter dem Christbaum. Ich habe heuer, obwohl ich übers Jahr gar nicht sooo brav war, von meiner Familie eine Prüf- und Messplatte 400x400x80mm Din 876/00 (2,6µm), dazu ein Höhenmessgerät („digitaler Höhenanreisser von HELIOS 300mm) und eine „schicke“ Anreissnadel in Kugelschreiberform.

Prüf- und Messplatte aus Granit, 400x400x80mm Din 876/00 (2,6µm)

Elegante Anreissnadel im Kugelschreiberlook

Zwei gute Bastelfreunde aus Deutschland (Danke Claus und Uwe) haben mir dann noch eine sehr spezielle Freude gemacht – das DHL-Paket ist heute pünktlich -immerhin zu Weihnachten- am Vormittag geliefert worden:

2 Janssjö-Lampen von IKEA, dazu zwei schaltbare Magnetsockel und Adapterplates, sozusagen ein fertiges plug and play Maschinenlampenset. Wieso wussten die beiden so genau, dass ich noch wegen der Werkstückbeleuchtung meiner Mb4-Fräse hadere? Das ist das ideale Geschenk für mich, weil es Dank der Magnete mobil bleibt (ich mag es nicht, wenn eine Z-Säule zum Zubehörchristbaum mutiert).

IKEA-Lampe mit Adapterset für/als Maschinenlampe (schaltbare Magnetsockel, Adapterplates)

Heinis Flycutter (Schlagzahnfräser)

Heinis Flycutter (Schlagzahnfräser).

Am Wochenende wollte ich wieder einmal Späne sehen, denn meine Haut schaute im Laufe der Zeit schon wieder viel zu normal und erholt aus: Weder sah man Ölreste an den Fingern, noch gab es Zeichen der beliebten Brandflecken von den heissen Spänen, noch konnte man die schmerzenden, kleinen Ritzen von den messerscharfen Drehabfällen spüren. Doch, das ließ sich leicht ändern!

Da ich bisher, mangels eines vorhandenen Flycutters, meinen Ausdrehkopf als Schlagzahnfräser missbrauchen musste, wollte ich schon lange so ein Drum selbst bauen. Der Sinn der Aktion war, gleich etwas Größeres, Stabileres zu bauen, denn die üblichen Minidinger sind ja so billig, dass ich es fast schon gscheiter finde, sie fertig zu kaufen. Das neue Werkzeug sollte auch standesgerecht für meine hübsche MB4 sein und möglichst viel Gewicht haben, damit es an Laufruhe gewinnt. So bin ich also schon letzte Woche, mit der großen Flex bewaffnet, zum Eisen-Schmid gepilgert, um von einem langen, 70mm dicken Rundling WSR-Stahl („was so rumliegt“), den ich im Schrottlager einsam auf mich wartend fand, 130mm abzuschneiden. Dieses Material gibt mir Rätsel auf. Es ergab eine wunderschöne Oberfläche, es war recht hart und es neigte bei zu intensiver Behandlung an der Drehe, aber auch schon vorher mit der Flex, zum Warmverfestigen. Die Drehe kam hie und da schon mal trotz geringer Spandicke und guter Keilriemenübersetzung zum Stehen – ich glaube ausschließen zu können, dass es Baustahl ist, Ck45 dürfte es auch nicht sein, das hatte ich schon und war viel angenehmer zu drehen. Was es jedoch wirklich ist, weiß ich aber auch nicht.

Egal, das, was daraus geworden ist, möchte ich Euch heute anhand der paar Fotos zeigen:

noch unfertig, fertig fürs Bohren und fürs Gewindeschneiden, ausrichten waagrecht:

waagrechtes-einstellen-01

Ausrichten waagrecht

waagrechtes-einstellen-02

Ausrichten waagrecht

Ausrichten des Winkels der Y-Achse zum Schraubstock:

senkrechtes-einstellen-01

Ausrichten des Winkels der Y-Achse zum Schraubstock

Hier liegt er nun, mit dem MK4-Schaft samt ER40-Spannzangenhalter und einer 30mm-Spannzange drinnen.
Daneben zum Vergleich, damit man die Größe besser einschätzen kann, ein MK2 für ER20 Spannzangen und ein MK2 für ER25 Spannzangen:

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Fertiger Flycutter mit MK4-Schaft und 30mm ER40-Spannzange

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Fertiger Flycutter mit MK4-Schaft und 30mm ER40-Spannzange


Fertig montiert und einsatzbereit in der Standfräse, für den ersten Test am Schrottstahl:

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Fertig montiert an der Fräse

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Fertig montiert an der Fräse

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Ergebnis, am Reststück vom Schrott

oberflaeche-02

Ergebnis, am Reststück vom Schrott

Als Drehstahl hatte ich einen 12x12mm Wendeplattenhalter von Paulimot mit einer Wendeplatte CCMT0602 aus China verwendet. Mit dem Ergebnis bin ich äußerst zufrieden. Spiegelglatt und trotzdem nicht geschleckt oder zugeschmiert. In den nächsten Tagen werde ich mir noch einen HSS-Stahl dafür schleifen.

Einen einfachen Bauplan gibt es auch dazu: HIER

China-Pampe, meine Bernardo 305 ist nun topfit

China-Pampe. Wie ich schon vor 5 Tagen hier im Blog berichtet hatte, besitze ich ja neuestens eine Bernardo 305 Kombi-Blechbiege- und Schneidemaschine. Diese Kantbank bekam ich als Ebayschnäppchen um die Hälfte des Neupreises. Sie war fast ungebraucht, also weitgehend im Auslieferungszustand. Genau der Umstand war zwar das Erfreuliche, aber ich vermute, das war leider auch der Grund, warum der Typ sie hergab. Ich habe noch nie so eine vom Herstellerwerk her mit China-Pampe versiffte Maschine gesehen.

Für die, die China-Pampe nicht kennen:

Maschinen und Werkzeuge aus China werden, damit sie beim Schiffstransport nicht dem Rost der salzhaltigen Meeresluft ausgesetzt sind, überall mit einer klebrigen braungelben Masse eingesprüht, etwa so wie Fertigkleber mit Motoröl gemischt? Also war Reinigen angesagt.

Doch, da ging zunächst gar nichts, alle klebte und klemmte. An Bleche cutten war nicht zu denken, Rollenbiegen ging nur mit extremer Muskelkraft und die Abkantmesser waren auf 300mm ca. 10mm falsch, zu schräg, eingespannt. Die beweglichen Teile waren sogar auf deren an sich geschützen Innenseiten zugepampt. Meine Vermutung: In seiner Not dürfte der Vorbesitzer die Sachen verstellt haben, um die Maschine zum Funktionieren zu bringen. Allerdings tat er das augenscheinlich, bis kaum mehr etwas funktionierte. Die Einstellschrauben waren zB. derart stark angeknallt, dass die einzelnen Fallmesser zur Gänze feststeckten. Der Arme musste sie wohl verkaufen, weil er am Ende seines Könnens war?

Eine Totalzerlegung und Reinigung war der erste und wichtigste Punkt. Mit Petroleum und Bremsenreiniger bin ich gleich zu Beginn gescheitert, weil das Teil vermutlich schon lange in einer Ecke stand und mit der Zeit diese China-Pampe schweinehart wurde. Erst WD40 schaffte es, die China-Pampe so zu verdünnen, so dass ich sie ganz leicht wegwischen konnte. Nach dem Entgraten und vor dem Zusammenbauen der einzelnen Teile vergönnte ich den blanken Metallteilen noch ein ausgiebiges Vollbad in Öl. Irgendwie habe ich bei Teilen aus blankgeschliffenem Chinastahl immer den Eindruck, dass sie erst einmal Öl wie ein Schwamm aufsaugen, und dann erst kapieren, dass sie nicht rosten dürfen.

Der Zusammenbau war insofern wichtig, als dass ich mir dadurch gratis eine Anleitung erarbeitet hatte – denn eine Anleitung gibt es zwar, die ist aber das Papier (PDF) nicht wert. Eine Kantbank haben, aber sie auch sinnvoll zu verwenden, sind nämlich zweierlei Dinge:

Das Gerät ist konstruktiv sehr ausgeklügelt und es hat viele Verstell- und Einstellmöglichkeiten. Wenn man die Maschine also erst einmal gut eingestellt und die einzelnen Tricks entdeckt hat, geht wahnsinnig viel damit, Sachen, die herkömmliche Kantmaschinen nicht können. Beispielsweise kann man die einzelnen Segmente der Kantklingen rausnehmen und damit wird es möglich, eine Box an allen 4 Seiten mit 90° hochzubiegen.

Der Zustand der Maschine ist neuwertig und außer den üblichen Chinalackspuren, die man ohnehin fast nicht sieht, ist sie nun wie frisch aus dem Regal.  Alles ist leichtgängig, präzise, es flutscht und macht mir riesig Spaß!

Hier die Bilder des fertiggestellten Geräts:

China-Pampe

Bernardo 3 in 1 305, fertig geputzt und eingestellt 01

China-Pampe

Bernardo 3 in 1 305, fertig geputzt und eingestellt 02

Schönes Werkzeug, der Schmuck des Mannes

Schönes Werkzeug

Nachdem ich vor schon einiger Zeit beschlossen hatte, dass mein Hobby auch etwas „mehr“ als das absolut Notwendige kosten darf, kaufe ich mir von meinem Monatswerkstattbudget gerne auch feine Werkzeuge. Werkzeuge, die ich eher nicht sofort oder dringend brauche. Aber doch, weil ich sie haben möchte und ich meine Freude daran habe.

Zuletzt fiel mir beim Stöbern im Internet auf, dass die in den USA gebräuchlichen Kombinationswinkel bei uns eher selten verwendet werden. Meine Wahl fiel recht rasch auf das Original der Firma Starrett aus den USA, und dabei auf den kleineren 150mm-Winkel.- Den halte ich für meine kleineren Anrisse auf der Standfräse für die ideale Größe. Wie es sein soll, liegt auch ein kleines „Inspection Certificate“ vom Herrn Michael R. bei. Also, aus China ist der gute Mann sicher nicht, dazu ist der Winkel viel zu genau gearbeitet. Alle Kanten sind fein geschliffen, sorgfältige Verarbeitung, wohin das Auge reicht. Die Skala am Lineal ist nicht aufgedruckt wie bei den Baumarktduplikaten, sondern fein eingraviert und das Lineal ist anstatt aus Alu aus Stahl.

Schönes Werkzeug

Auf der Starrett-Box

Schönes Werkzeug

Original USA

Schönes Werkzeug

Auch hier ist das Starret Inspection Certificate beigelegt

Schönes Werkzeug

Der Starrett-Winkel, Details 01

Schönes Werkzeug

Der Starrett-Winkel, Details 02

Biegen und Kanten – Meine neue Bernardo 3 in 1 305

Biegen und Kanten, Forenleser werden es ja schon mitbekommen haben. Seit heute besitze ich eine Bernardo Kantbank. Damit kann man nicht nur kanten, sondern auch vierseitig kanten, zB. Boxen aus Metall (das können normale Kantbänke nämlich nicht). Die Rollenbiegemaschine biegt Rundstahl genauso wie Blech, zB. für Rohrleitungen und Dampfkessel. Auch Blech schneiden (cutten) bis 1mm dickes Material geht damit.

Auf so eine Maschine freute ich mich schon länger, sie war mir allerdings mit einem Kaufpreis von € 335,00 (Branding Holzmann) bzw. € 380,00 (Branding Bernardo) bisher zu teuer.  Der Zufall brachte es, dass ich auf Ebay fündig wurde und um € 180,00 konnte ich dann zuschlagen. Der Weg vom Raum Leipzig nach Stockerau führte über Graz und Wien, ein Forenmitglied der Bastelstube und auch der Zerspanungsbude war mir da sehr behilflich. Vielen Dank, lieber Sam!

Diese abenteuerliche Geschichte werde ich aber nicht eigens hier nochmals schreiben, die könnt Ihr hier ohnehin nachlesen.

Mit der neuen Werkzeugmaschine komme ich meinem Wunsch wieder ein Stück näher, nämlich, die derzeitige „Werkstatt für grobe Fräs- und Dreharbeiten“ langsam aber sicher in eine Modellbauerwerkstatt umzubauen. Spätestens zur Pensionierung sollen dann dort ja nur mehr Dampfmodelle und Lokomotiven entstehen. Sachen, für die mir jetzt noch das Können und auch die Ruhe des Alters fehlen.

Hier ein paar Bilder:

Biegen und Kanten

Biegen und Kanten, Cutten. Bernardo 305

ebayangebot-foto-03

Ein schweres Teil, alleine kann man das gerade noch schleppen

Biegen und Kanten

Zustand neuwertig, lediglich reinigen und ölen muss ich ausgiebig

Biegen und Kanten

Verludert, aber nicht rostig (man sieht China-Pampe und Blüten)

meine-bernardo-3-in-1-biegemaschine-im-kofferraum

Bereits im Kofferraum, klar für die Reise von Leipzig nach Stockerau

Svens Bauplan „Schallschutzbox für Kompressor“

Moin Leute,

Um Heini sein tolles Projekt (Kompressor Kapselung) zu unterstützen habe ich mir gedacht dass ich seinen Gedanken aufgreife und diesen mittels dem Programm SketchUp 2016 zu Papier bzw. auf den Monitor bringe. Mit der 3D Anschauung durch das Programm ist dies aussagekräftiger als nur allein Fotos.

Svens Kompressorbox 01
Bei der Konstruktion des Models ist es möglich je nach Bedarf die Anschlüsse spiegelverkehrt oder komplett Seitenverkehrt zu montieren. Hierbei ist natürlich dann auch auf die Bauweise der Luftein-/Auslässe zu achten! Beim Aufbau des Modell habe ich mich im wesentlichen an Heini seine Konstruktion gehalten. Die Verkabelung und die Pressluft-Schlauchführung habe ich jetzt nicht mit eingezeichnet.

Wenn ihr die Datei mittels des Programms öffnet könnte ihr mit dem Toolbar-Tool: Bemaßung die Maße abgreifen und als Bau bzw. Konstruktionsmaß nehmen da diese realen Maßen entsprechen! (Span-/OSB Platte in Stärke 18mm ; 30mm Schallschutzmatten von SONATECH etc…..)

Hier ist auf jeden Fall zu achten das dies für Kompressoren der maximalen Raumgröße von: L= 800mm ; H= 700mm ; T= 400mm gilt. Dies ist das Maß eines handelsüblichen Kompressors in der 50 Liter Klasse. (in diesen Fall ein Kompressor von Güde)
Svens Kompressorbox 02

Svens Kompressorbox 03
Habt Spaß am Nachbauen und Danke für Heini seine schon fertig gebaute Inspiration!

Sven

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Hinweis der Blogredaktion: Bei diesem Beitrag handelt es sich um einen Gastbeitrag von Sven – ich habe den Downloadlink einstweilen hier untergebracht:

DOWNLOAD

später dann wird er auch im Register Downloads abgelegt sein. Bitte beachtet, dass für die Datei Sketchup mindestens die derzeit aktuelle Version 2016 erforderlich ist (Heini Mandl).

Beschaffung Schrägkugellager 7001

In der Bastelstube hat ein Kollege mitgeteilt, dass er in den BK12-Festlagerschalen seines Einkaufes Rillenkugellager 6001 vorfand. Das hat mich zu einem kurzen Beitrag über Beschaffung dieser Dinger bewegt, der auch für Euch, liebe Leser, wichtig sein könnte.

Rillenkugellager (RiKu) 6001 und Schrägkugellager sind von den Abmessungen her gleich groß (12*28*8mm). Allerdings sind die Rillenkugellager suboptimal. Sie haben zwar fürs einfache Bewegen der Achsen auch ausreichende axiale Belastbarkeit, also, wenn man nur und vorsichtig fräst, aber beim ersten Aufprall zB. gegen eine Spannpratze oder gar gegen den Endanschlag sind die Rillenkugellager zerstört und Du hast ab sofort merkliches Spiel.

Bei mir waren (im Jahr 2011) in den BK12-Schalen noch 7001er drinnen. Die habe ich aber durch zu festes Vorspannen zu oft gequält und daher hatte ich im Jahr 2014 nachgekauft. 7001er sind in Europa sehr unüblich und wenn überhaupt, dann nur von Markenherstellern wie SKF mit Stückpreisen über € 85,00 erhältlich. In den USA und in China sind die Massenware. Ich habe mir die damals in China bestellt, nachdem ich über aliexpress einige Händler mit Fachfragen lange gequält hatte (Vorteil: Man sieht schnell, wer eher nur Haushaltsartikel, Spielzeug und quasi nebenbei Kugellager verkauft, und wer ein Profi ist). Letztendlich hatte das Fräulein „Summer“ sowohl die beste fachliche Ahnung, als auch den besten Preis. das Shipping ist nämlich teurer als es die Lager sind, und da ist auf unterschiedliche Frächter mit unterschiedlichen Preisen zu achten).

Ich hatte damals nicht nur die „normalen“ in P5-Qualität gekauft, sondern auf dringendes Anraten von „Summer“ auch bessere P4, somit Beides, weil ich neugierig war. Der Unterschied ist wirklich merkbar, die P4 sind echt topp und auch sehr günstig in China. Man braucht ja für eine dreiachsige Fräse 6 Kugellager (zwei pro Festlager) und ich hatte damals für 2 Sätze á 6 Stück, einmal in P4- und einmal in P5-Qualität, insgesamt USD 71,43 bezahlt, damals € 55,00, heute inzwischen schon (Dank der ach so tollen Austeritätspolitik der fragwürdigen Merkel) € 69,00. Doch sieh selbst:

7001 Mein Schrägkugellagerkauf

Wer das Frl. Summer selbst kontaktieren will:

durant@jstbearing.com, Skype:summerhan0729
Tel: +86-531-88167719
Fax: +86-531-69951182
Mobile: +8613954102308
Jinan (CHINA) Shengtuo Mechanical and Electrical Equipment Co., Ltd

Schallschutz-Box für meinen Kompressor

Meine Fräse baut gerade eine Fräse und daher läuft sie recht viel, aber dadurch läuft auch der Druckluftkompressor ebenfalls recht viel mit (ich kühle und reinige mit Druckluft). Damit ich es in meiner Werkstatt schön leise habe, hatte ich das Unding (>95dB) seinerzeit aus der Werkstatt verbannt: Er brummte fortan 2 Kellerräume weiter, im Heizraum, und durch die Mauern hatte ich eine Druckluftleitung in die Werkstatt verlegt. Eigentlich war das recht schlau, doch hatte ich das nicht ganz zu Ende gedacht. Denn mit der Zeit wurden die Beschwerden meiner Frau häufiger. Es gab zunächst Kompressorverbot in den Abendstunden, das dann bald schon ganztags, weil auch die Kids bereits motzten – im Wohnzimmer genau darüber war der Lärm nämlich nicht auszuhalten. Ohne Druckluft ist Fräsen aber mühsamer und aufwändiger – also, was konnte ich tun?

Nach längerer Recherche wusste ich bald, dass so Spezialsachen wie mehrere Thomaspumpen in Reihe, Airbrushzeugs und Anderes nicht wirklich das waren, was ich suchte, bzw. günstig und in angemessener Zeit umsetzbar war. Also musste eine Schallschutzbox her.

Die Details:

  • 30mm Schallschutzmatten SONATECH Pur Skin für die Innenwände
  • 10mm Schallschutzmatten SONATECH Pur Sinus für die Ein- und Auslässe
  • Spanplatte 19mm vom Hornbach fürs Gehäuse
  • 2 Stück 230V-Lüfter je 400W von Pollin.de EDIT: Richtig ist 40 WATT!
  • Spannverschlüsse (auch unter Kistenverschluß, Kappenschloß, Hebelverschluß oder Riegel bekannt) von Ebay
  • 1 Stück Styrodurplatte als Podest, damit die unterste Spanplatte im Fall des Falles trocken bleibt (umittelbar daneben ist die Entlüftungsstelle für die Hausheizung)
  • div. Kleinzeugs, bereits vorhanden (Einschalter, Doppelsteckdose, altes Stromanschlusskabel vom PC, Schrauben und Beilagscheiben, Teppichklebeband. Die Matten sind überwiegend geschraubt, manchmal geklebt).
  • Gesamtkosten: Etwa € 130,00

Die ersten Eindrücke:

Ein miteinander reden war früher unmöglich, wenn der Kompressor lief. Der Schallschutz ermöglicht nun ein angenehmes Reden und ist nur mehr im Hintergrund hörbar. Der Schall wird an den gewinkelten Ein- und Auslässen völlig zerstört, wenn ich die Öffnungen mit Schallschutzresten zuhalte, zeigt sich keine Verbesserung mehr – das hat mich wirklich überrascht und macht mir Freude, denn dem Winkelwerk, um den Luftstrom mehrfach umzuleiten, hatte ich ehrlich gesagt, wenig getraut. Die beiden starken Lüfter leisten ganze Arbeit, nach 2-stündiger Dauerbelastung (immer in der Reihenfolge „Komprimieren auf 10 bar und ausblasen“), zeigte das Thermometer im Schallschutzgehäuse 21 Grad Celsius (identisch mit dem Kellerraum). Was mir anfangs Sorgen bereitete, war unbegründet: Nämlich, ob der Kompressor durch den externen Schalter einzuschalten geht, weil gerade beim Starten die meiste Kraft benötigt wird und die Ventile zu sind – das geht zumindest bei meinem Kompressor völlig klaglos. Achja, der Kompressor ist ein AGRE Golf, Baujahr 1981. Mit dem machte ich 10 Jahre lang Airbrush (Motorhauben, Tanks), dann musste er 15 Jahre im Metallverarbeitungsbetrieb meines Bruders dienen und die letzten Jahre für Kleinigkeiten herum, er war noch nie defekt. Sozusagen noch Wertarbeit Clap

Was fehlt mir noch:

Ich kaufe sicherheitshalber noch die längst überfällige Rauchmelderanlage fürs ganze Haus, damit ich wegen Werkstatt und neuerdings auch wegen dem Kompressor kein unnützes Risiko eingehe.

Vergleichsvideo und einige Bilder:

Man kann den Unterschied zwischen vorher und nachher gut hören, Ihr müsst aber Eure Lautsprecher schon recht laut stellen, um in der zweiten Videohälfte noch etwas zu hören

Hisilicon K3

Hisilicon K3

Hisilicon K3

Hisilicon K3

Hisilicon K3

Einkaufsliste – Updates

Ich habe den nebeligen Nachmittag damit verbracht, fehlerhafte Links und verstorbene Firmen rauszulöschen. Auch sind einige neue Links hinzugekommen, insbesondere möchte ich auf den Absatz „UK- (und ähnliche) Händler“ verweisen. Die alten Hasen unter Euch werden wohl die Nase rümpfen, aber für Einsteiger in die Szene sind das genau die interessanten Links. Für Euch alten Hasen habe ich aber auch so Gimmicks eingebaut, wie zB. die chirurgischen Werkzeuge, Kabelbinder aus Edelstahl, und Anderes – schaut es Euch einfach mal an: Einkaufsliste (Register ganz oben auf der Seite)

The Acute Tool Sharpening System

Nachdem mich das permanente Herstellen von Fräsenbauteilen schon ganz leicht anwidert, habe ich es soeben getan und mir neue Arbeit gekauft.

Irgendwo in einem Nachbarforum wurde ich unlängst auf das Acute Tool aufmerksam und so war ich bald fasziniert von den Eigenschaften, verbunden mit der Einfachheit, aber zu viel geringeren Kosten als mich andere Geräte (z.B. einer Stichelschleifmaschine) kosten würden. Das Gerät ist dem „Urvater“ der Schleiftische, nämlich dem von Harold Hall (Editor from Model Engineer Workshop Magazine) sehr ähnlich, kann aber durch den interessanten „work parallel arm“, als auch mit diesen Blocks um Einiges mehr.

Nach einigen Videos und dem Studieren der Webseite habe ich zu recherchieren begonnen und darüber möchte ich Euch heute berichten. Die Schwester vom Hersteller lebt in England und ich habe sie halt ganz einfach mal angeschrieben. Das geht ja inzwischen, seit Email, viel leichter als früher. Sie hat mir berichtet, dass sie und ihr Bruder, der in Australien lebt, eine ganz kleine Firma haben – bekannt ist Euch diese vielleicht durch den beliebten Diamond tool holder (Bericht hier in unserer Bastelstube). Es reicht gerade so und deswegen kann sie meinem Wunsch nicht nahetreten, die Pläne als PDF zu schicken. Zu groß sei die Gefahr, dass sie bald im Internet auftauchen würden und die ganze Arbeit umsonst war. Eigentlich wollte ich mir das üblicherweise teure Porto von UK nach A sparen, doch habe ich sodann spontan beschlossen, die tolle Arbeit der Beiden zu unterstützen und habe die Papierpläne bestellt. Erstaunt stellte ich bald fest, dass diese Papierpläne lediglich € 28,00 samt Versand nach Österreich kosten!

Ich habe jetzt wirklich noch keine Vorstellung darüber, ob und wann ich das Teil jemals bauen werde, doch reizen mich die Pläne schon sehr. Für diejenigen unter Euch, denen es ähnlich ergeht, habe ich hier einige grundlegende Informationen und Links.

acutetool

Acute tool sharpening system from http://www.eccentricengineering.com.au

Tania (die Schwester), mailto:taniasneesby@yahoo.co.uk. Sie verschickt direkt aus UK und antwortet rasch auf Emails.

Kosten:
£ 15 für die Papierpläne und £ 4.50 fürs Porto nach A. Wer lieber die DVD will, muss warten. Sie verzögert sich noch (leider schon seit August).

Youtubes zum Produkt:
eccentricengineering

Beiträge eines Kunden (gute Videos):
Parts Kit
Part Two A — Parallelogram
Part Two B — Parallelogram

Ich hoffe, Ihr habt beim Gucken genauso wie ich einige spannende Minuten!

Spannzangen-Adjuster „Zerodas“ der Firma Yukiwa

Nein, ich habe nicht japanisch gelernt. Yukiwa ist eine japanische Firma, die ich zufällig gefunden habe. Ich vermute, es war in einem der vielen englischen Werkstattforen, leider weiss ich nicht mehr, wo es war, es kann auch ein Dampfforum gewesen sein. Dort berichtet ein Bastelfreund, dass er mit dem Zerodas-Tool die Rundlaufungenauigkeit unserer gängigen ER-Spannzangen wegbringt. Das Tool ist zwar für andere Spannzangensysteme gedacht, der Forenschreiber berichtete aber,  daß es auch bei den in unseren Chinafrässpindeln verwendeten ER-Spannzangen funktioniert!

Zerodas 00Zerodas 01
Details siehe
http://www.yukiwa.co.jp/e/company/greeting.php

Ich habe mir überlegt, eine ähnliche Variante nachbauen. Bei unserer Chinafrässpindel sollte es an der Möglichkeit, das Teil zu montieren, nicht scheitern. Das Prinzip dieses Teils ist einfach:

  • Man misst mit einer Messuhr (Stativ) die Ungenauigkeit des Fräsers am Schaft
  • Nun kommt der „Zerodas“-Justierer auf die ER-Spannmutter
  • An der Stelle, wo der Fräser am nächsten zum Fühler der Messuhr steht, kommt die Schraube, die die Ungenauigkeit richten soll
  • Man dreht solange an der Schraube, bis der Rundlauf rausgedrückt, also besser oder gar ganz weg ist.

Jedenfalls konnte ich zunächst nicht gauben, daß das funktionieren soll. Anscheinend aber doch, denn da dürften die Spannmutter am Gewinde genauso wie die im Konus sitzende Spannzange genug Spielraum haben. Gewinde alleine können ja nie zentrierend sein. Mich hat heute die Neugier gepackt und, um es genau zu wissen, habe ich mit einer ganz einfachen Teststellung probiert, ob es wirklich funktioniert. (Bitte aber nicht nachmachen, schon gar nicht dauerhaft, es wäre schade um die Kugellager Eurer Frässpindel):

  1. Ich habe einen 6mm-Fräser in eine 6mm-ER-Spannzange eingespannt. Der Fräser lief laut Messuhr 2/100mm unrund
  2. Der Fräser muss bereits endgültig fix angezogen sein
  3. Nun habe ich mit 3 leichten Schlägen mit dem Kunststoffhammer auf die besagte Stelle geklopft. Ganz leicht, in Sorge um die Frässpindel und die Kugellager. Gerade so, wie es auch beim Fräsen Belastung gibt, nicht mehr.

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Das Ergebnis nach dem 3. Schritt:

Der Rundlauf war nur mehr 5/1000, also ein halbes Hunderstel. Es wäre noch mehr gegangen, aber das ist eine andere Geschichte und für den ersten Test wollte ich nicht zuviel Zeit investieren. Sobald ich meine einfache Ausricht-Konstruktion fertig habe, sehen wir weiter, Bericht folgt, stay tuned …

Walter eröffnet seinen CASUKI-Webshop – ein neues Tool

Heute möchte ich Euch von Walter berichten. Walter ist ja der Admin unseres Forums „Bastelstube“ und hat dort für uns schon viele geniale Ideen vorgestellt. Hauptberuflich ist Walter Kameramann bei einem großen TV-Sender und sein Hobby betreibt er nebenbei in seiner kleinen, aber feinen Metall-Werkstatt in Wien. In der Filmszene ist Walter über die Jahre hin zum Ausstatter für Filmhardware und Kamera-Adaptionen bekannter und bekannter geworden. Manche Spezialanfertigungen wie zB. seinen Slider gibt es anderswo gar nicht zu kaufen, oder erfüllen nicht den gewollten Zweck. So nebenbei hat Walter irgendwann einmal das Camera Survival Kit „CaSuKi“ erfunden. Dieses kleine Tool wurde immer mehr zum Renner und ich denke, nicht nur in der Filmszene, sondern auch so mancher Bastler unter uns hat es längst auf seinem Schlüsselbund, als unentbehrlicher und vor allem schön anzusehender Helfer, hängen.

Walter hat nun den nächsten Schritt nach vorne gemacht und seinen Webshop eröffnet, den möchte ich Euch heute zeigen. Dort könnt Ihr auch das Camera Survival Kit kaufen.
2015-06-20 15_02_51-Foto und Filmadaptionen Shop _ Der Onlineshop Foto und Film Zubehör

 

USBRESOURCE aus Frankreich – ein interessanter Ethernet- und USB-Smootstepper Ersatz für Mach3

Fräsen mit dem Parallelport

Viele von uns, auch ich, fräsen ja nach wie vor – recht erfolgreich – mit Steuerungen, die über den Parallelport mit dem PC verbunden sind. Diese Anbindung der Steuerung an den PC ist die billigste und bewährteste Variante seit Jahren – wenn sie funktioniert. Das ist zwar bei den allermeisten PCs der Fall, aber kann auch bei manchen Geräten ganz schön tricky werden. Allerdings gibt es einen weiteren Nachteil, den man erst dann so richtig entdeckt, wenn man die ersten Fräserfahrungen gesammelt hat. Es nervt nicht nur mich, wenn  man, während die Fräse fräst, absolut nichts Anderes daneben am PC arbeiten kann.

Schrittverluste

Immer wieder kommt es nämlich, sogar bei vermeintlich ohnehin harmlosen Taskwechseln, oder z.B. dem Öffnen einer Datei, zu Übertragungsfehlern und zu Schrittverlusten. Es reicht beispielsweise schon ein kurzer Wechsel zum Dateiexplorer, schon sind das Werkstück und der Fräser zerstört. Auch das Vorhandensein einer Netzwerkverbindung oder gar von gemappten Netzwerklaufwerken reicht beim Parallelport mitunter, Schrittverluste zu provozieren. Ein Smoothstepper würde da Abhilfe schaffen.

Smoothstepper für Ethernet oder USB

Für die, die damit nichts anzufangen wissen: Das ist eine kleine Platine aus den USA, die zwischen CNC-Steuerung und PC gehängt wird und über einen eigenen kleinen Rechenchip und auch einen eigenen Speicherchip dem PC die heiklen Aufgaben abnimmt. Man kann sich das so wie einen Puffer vorstellen, der PC wird entlastet, wenn er einmal „einige Millisekunden nicht liefern kann“, ist noch genug Reserve im Puffer des Smoothsteppers. Damit ist man immer auf der sicheren Seite und kann nebenbei am PC problemlos andere Sachen machen. Wie weit das sinnvoll ist, muss natürlich jeder selbst wissen, denn eigentlich sollte man sich schon auf den Fräsvorgang selbst konzentrieren. Aber ich mag das „Nebenbei etwas Anderes machen“ trotzdem gerne, speziell bei langwierigen und kleinen Sachen: Bei einem winzigen „60mm/min“ Vorschub mit einem 0,7mm-Fräser in Messing bedeuten das, oft einige Stunden fräsen und untätig daneben sitzen müssen – das ist mir fürs Zuschauen eben zu anstrengend. Ich möchte diese Zeit nutzen, zB. könnte ich inzwischen im CAM-Programm den nächsten Arbeitsschritt vorbereiten. Es gäbe noch unzählige andere sinnvolle Ideen, denn ein PC in der Werkstatt ist schon eine feine Sache, und wenn es nur Gewindetabellen, Werkstoffangaben oder andere Infos sind, die früher Zettelwirtschaft bedeutet hätten.

Teuer, aber gut

Bei mir ist das Werkstattbudget zwar  vorhanden und wird monatlich neu gefüllt, aber ich reihe, wie Ihr vermutlich auch, meine Einkäufe nach Dringlichkeit. Diese Prioritätenliste lässt eben den Smoothstepper immer wieder nach unten rutschen, nicht zuletzt deswegen, weil das gute Teil teuer ist. Der Original-Ethernet-Smooststepper („ESS“) stammt von Warp9 Tech-Design Inc. und kostet bei uns in Europa € 198,00 (zB. beim Ch. Selig einfach-cnc.de hier, mit Gehäuse und Netzteil sind dann weitere € 59,00 zu berappen, oder bei FRASA-CNC hier, oder bei Mobasi, hier).

Ein kleiner Tipp zu Mach3:

Manfred Schmidt hat in seinem Mach3 einen eigenen Smoothstepper-Button eingebaut, wenn Ihr diesen verwendet, sind auch die letzten Probleme zwischen Smoothstepper und Mach3 gelöst.

schmidrscreen smoothstepperbuttonAlternativen

Im Web fanden sich bisher immer nur Alternativen zum Smoothstepper, die mehr oder weniger teuer waren. Der Funktionsumfang war meist kleiner, die Steuer und der Zoll für den  Import aus den USA oder Asien kam dazu und die Probleme im Garantiefall waren auch da. Beunruhigend war für mich auch, dass es dazu keinerlei (erfolgreiche) Erfahrungsberichte von Käufern, zB. in unseren bekannten CNC-Foren gab und überwiegend haben diese Händler in deren Webshop nicht einmal ein Impressum.

EDIT vom 11.02.2015:

Karl, ein CNC-Experte (bekannt als KarlG in den Foren, insbesondere „kleine robuste Fräse„) erinnert mich durch seinen Kommentar (weiter unten ) zu Recht an ein weiteres interessantes Teil: Die diversen Motioncontroller der Firma CNC-Drive aus Ungarn. Besonders der kleine Adapter UC100 (im Steckergehäuse) um € 80,00 klingt interessant. Leider habe ich bisher von keinem Blogleser dazu einen Bericht erhalten. Vielleicht hat den jemand von Euch? Bitte ggf. um Mail an mich.

Usbresoure aus Frankreich

Seit einiger Zeit fällt aber dieser Freak aus Frankreich auf. Bereits ab € 16,00 aufwärts gibt es dort interessant Lösungen, sowohl über USB als auch über Ethernet. Die Teile dort sind so angenehm klein, daß sie in das Gehäuse eines Parallelportsteckers reinpassen. Das Gehäuse kann man übrigens gleich dort sehr günstig mitkaufen.

Der gute Mann dort hat noch weitere, bessere Produkte, auch (s)ein neues Top-Produkt um € 52,00: Einen Combi-Controller, der sowohl mit USB als auch mit Ethernet geht:

USB-Ethernet-CombikontrollerCombi USB-Ethernet-Controller um € 50,00.

Im Prinzip dürfte dieses Teil wie ein Smoothstepper arbeiten. Bitte beachte aber, dass damit nicht alles geht, sondern es derzeit eher ein bisschen mehr versprechen dürfte, als es hält. Es gibt zwar schon Erfahrungen damit (z.B. in der CNC-Ecke wurde darüber berichtet), aber das Teil ist noch recht selten. Diejenigen, die das Ding schon haben, berichteten so manch Positives, zB. funktioniert alles Notwendige zuverlässig, aber Feinheiten, zB. Touchprobe (Z-Messung) gingen damals noch nicht. Der bisherige Ethernetcontroller (der Vorgänger vom Combi) konnte angeblich auch nur mit 100kHz anstatt der angegebenen 200kHz arbeiten (das kann uns Hobbbyisten allerdings ziemlich egal sein?). Ich vermute aber, dass das inzwischen auch schon nachgebessert wurde, denn die Leserberichte sind schon älter, dieser Anbieter entwickelt ständig weiter und auch kommen laufend neue Firmwarereleases raus – das Changelog auf der Webseite ist recht beachtlich und aktuell. Mein Tipp: Weiter beobachten – ich möchte demnächst bestellen. Um € 16,00, € 35,00 oder gar € 50,00 ist nicht viel verhaut. Ich tendiere zum USB-Ethernet-Combi, denn USB kann bei schlechter Abschirmung des USB-Kabels schon auch zu Störungen führen. Ethernet wiederum ist äusserst zuverlässig, der PC benötigt aber eine (weitere) Ethernet-Schnittstelle. Bei mir ist zB. der eingebaute Netzwerkanschluß schon fürs Hausnetz belegt. Aber an einer zweiten Ethernetkarte soll es ja nicht scheitern (bitte aber darauf achten, ob Ihr noch einen Steckplatz am Mainboard frei habt).

Andere Ansätze

Es gibt immer wieder Ideen dazu. Manche berichten vom Einsatz der Pokey-Karte (das ist ein Tastatur-Emulator), die anderen schwören auf einen zweiten PC, der vom Fräsen-PC unabhängig ist. Der PC hätte zwar noch Platz in meiner kleinen Hobbywerkstatt, aber nicht ein weiterer Monitor und eine weitere Tastatur/Maus. Eine interessante Idee ist, den Fräsen-PC ohne Monitor und Keyboard zu betreiben und lediglich eine Windows-Remotedesktop-Verbindung zum anderen PC aufzubauen. Das setzt aber einen guten Not-Aus-Schalter voraus, damit Schaden vermieden werden kann. Nicht unerwähnt bleiben sollten Programme, wo die Smoothstepper-ähnliche Steuerplatine mit bezahlt werden muss, damit die angebotene Software funktioniert. Das kommt günstiger als die Kombination ESS und Mach3, jedoch hat Mach3 den großen Vorteil einer riesigen Community. Ein beliebtes Programm mit eigenem Hardwarecontroller ist Eding-CNC von Bert Eding, das u.a. bei Sorotec hier erhältlich ist. CNC-USB von Planet-CNC (ebenfalls bei Sorotec hier, zu finden) aus Slowenien ist auch sehr beliebt und bietet auch für diejenigen, die gerne löten, Bastlerlösungen an (siehe DIY).

Lg, Heini

Qualitätsbericht und Marktsituation China (Frässpindeln und Kugelgewindespindeln)

Ich werde immer gerne gefragt, wie ich mit den chinesischen Kugelgewindespindeln von linearmotionbearings2008 zufrieden bin.

Bedingt durch meine Powtran-Frequenzumrichterdaueraktion wurde ich auch zum Berater für Chinafrässpindeln, bzw. wo man die am besten kauft. Besonders die Rückmeldungen zahlreicher Teilnehmer der Aktion haben mich in die Lage versetzt, hier ganz gut informiert zu sein.

Kugelgewindespindeln:

Meine Kugelgewindespindeln („KUS“) sind jetzt 2 Jahre drinnen (sie haben inzwischen etwa 800 Maschinenstunden) und die Fräskanten am Aluhalbzeug sind noch immer glatt wie ein Kinderpopo. Wenn man eine Messuhr anhält und mit voller Körperkraft die Kugelmutter wegdrückt, sieht man allerdings ein wenig Spiel (3-5/100mm), das anfangs nicht war. Dieses Spiel ist aber in keinster Weise fräsrelevant. Soll heißen, mit einem VHM-Fräser 6mm 2-Schneider im Alumaterial (Zustellung 1mm, 1500mm/min Vorschub, 40% ae) macht das nichts und die Genauigkeit bleibt perfekt (ich habe es mit einer Kreistasche und einem Kugellager mehrfach seit dem Jahr 2011 getestet). Da der Druck des Fräsers am Werkstück also kleiner ist, als es meine Körperkraft sein kann, wirkt sich das im Ergebnis nicht aus.

Warmfahren:

Die KUS aus China sind spielfrei gebaut (sie nennen das im Angebot „antibacklash ballscrews“). Das stimmt und die machen das, indem sie minimal grössere Kugeln nehmen, als es die Führungsbahnen der Kugelgewindemuttern („KUM“) sind. Es ist daher sehr wichtig, die Kugelgewindespindeln und vor allem die Kugelmuttern jedes Mal warmzufahren, damit sie sich ausdehnen. Tipp: Bei der Schmidtscreen gibt es da sogar eine Helix, die man abfahren lassen kann, mit freier Wahl von Vorschub und Zeit. Ich lasse dieses Tool regelmäßig immer 20min vor Arbeitsbeginn laufen, danach sind die KUM und auch die KUS schön warm und das wenige Spiel (falls überhaupt eines da war) ist danach garantiert weg. Ich würde sagen, die Chinaspindeln sind wesentlich besser, als die nachstellbaren Iselspindeln – diese sind nämlich anfangs sehr genau und sehr bald muss man immer mehr nachstellen, bis das Maximum erreicht ist – danach geht dann nichts mehr und deren Leben ist vorbei.

Versuch:

Seit einigen Wochen liegt bei mir eine zweite Kugelgewindemutter herum, die habe ich um € 11,50 inkl. Frachtkosten! aus China schicken lassen. Mein Ziel ist es, zwei Kugelgewindemuttern auf einer Spindel gegenseitig vorzuspannen und zu schauen, wie genau die Spindelsteigung auf die ganze Länge ist. Bei der Standardqualitätsklasse C7 („gerollte Qualität“) ist es produktionsbedingt oft so, dass die Steigung nach einigen Zentimetern anders ist. Wenn die KUM also an einer Stelle zu locker läuft, kann sie einige Zentimeter weiter auch schon wieder blockieren. Es kann aber auch sein, dass die Steigung durchwegs besser ist als die angegebene Klasse und es dann auch bei meinem Test wirklich nicht hakt. Einzelne positive Berichte darüber sind in englischsprachigen Beiträgen bereits aufgetaucht und ich dachte, ich werde das auch mal probieren, bei € 11,00 ist nichts vertan und notfalls habe ich gleich eine Reserve, falls eine KUM einmal ungenau werden sollte.

Diese Doppelmutterspindeln werden inzwischen auch auf Ebay.com verkauft und funktionieren. Auch C5 bieten die Chinesen inzwischen auf Ebay an – darüber kann ich aber noch nichts berichten, weil sie von meinen Bloglesern noch niemand gekauft hat.

Endenbearbeitung:

Der Chai (Inhaber von linearmotionbearings2008) hat damals anstandslos meine Endenbearbeitungswünsche verstanden und umsetzen lassen (der Typ ist ja nur ein Händler). Das Feingewinde und auch die Dreharbeiten waren allerfeinst, ohne Makel. Allerdings war die längste Spindel 1(280mm oder so) krumm angekommen – die Frächter haben da ganze Arbeit geleistet und die Ursachen, die Lösung etc. stehen ja in meinem Blog. Wenn von Euch jemand Probleme haben sollte, wie man das auf englisch-chinesisch so formulieren soll, dem kann ich auf Anforderung (Mail) gerne meinen damaligen Schriftverkehr samt Zeichnungen zukommen lassen (demnächst in der Downloadsektion).

Andere Anbieter:

Ob andere Anbieter von China-KUS besser sind, weiß ich leider nicht. Jedoch gibt es schon einige negative Berichte meiner Blogleser von den Linearführungsschienen von einem deutschen Chinawarendiskounter. Das soll aber nichts heißen, wie deren KUS sind. Ich würde da aber eher vorsichtig sein. Auch ein Ebayhändler bietet die China-KUS auf ebay.de an, über die Qualität habe ich aber noch nichts gehört. Der Typ ist angeblich ein Deutscher, von Beruf Werkzeugbauer und sollte sich daher auskennen. Aber ob das stimmt, weiß ich nicht.

2.2kW Chinafrässpindeln:

Chinafrässpindeln selbst sind ja längst sehr beliebt, weil robust, günstig und stark. Doch die Debatte über die Rundlaufgenauigkeit wird in den diversen Zerspanerforen mindestens genauso lang geführt, wie die Spindeln am Markt sind. Daher kann ich positiv berichten, dass sich hier ein erfreulicher Trend in UK (England) abzeichnet!

 Doch zunächst der Reihe nach:

Der neue Chinese „honestdentalshop“ mit Versand aus D ist derzeit neben Amazonhändler Eteyo der billigste Anbieter der 2.2kW-Spindel watercooled (Spindelpreis € 159,00).

Vorübergehend hatte er allerdings die Versandkosten auf € 359,00 hochgesetzt, das ist chinesisch und heißt auf Deutsch etwa so etwas wie „Artikel nicht lieferbar“. Inzwischen kann er wieder liefern und die Versandkosten sind nach D € 20,00. Macht also € 159,00 plus € 20,00 Versand nach logoix-Freilassung und € 5,00 von Freilassing nach Wien = Summe € 185,00. Alternativ könnt Ihr auch direkt nach Wien liefern lassen, der will dann € 35,00 Versandkosten. Nachteil dieses Händlers: 3 Blogleser berichteten mir inzwischen von einer Rundlaufgenauigkeit von etwa nur 3-4 Hundertstel am Fräserschaft.

Viel besser und das ist für mich die eigentliche, wirklich positive Meldung der letzten Monate:

Die 3 UK-Händler, hinter denen in Wirklichkeit ein Einziger steckt. Da haben mir in den letzten Monaten seit Jahrebeginn 2014 bisher 7 Kollegen, die meine FU-Aktion mitgemacht haben, von 0,00mm! bis 0,004mm (also 5µ) am Fräserschaft berichtet (gemessen mit Puppitaster 5mm nach der Spannzange gemessen). Auch haben alle davon berichtet, dass der Konus glänzend geschliffen ist, was bei den Spindeln aus D und CN nicht der Fall ist. Warum sind die dort viel genauer: Ich vermute, dass die Engländer als historisches Land der Werkzeugbauer und Maschinisten da andere Anforderungen als Kunden stellen – und: Chinesen liefern immer, was der Kunde verlangt. Einer der Käufer ist übrigens ein Freund von mir aus NÖ und da konnte ich das Spiel wirklich selbst mit 0,00mm (leichtes Zittern der Nadel am Fühlerhebelmessgerät) – 5mm von der Spannzange am Fräserschaft verifizieren.

Wer ist dieser Händler:

  1. Wholesalermultifunktion
  2. qiandingzhensatisfaction
  3. Homeandgardenbusiness

Dort kosten die Spindeln inkl. Versand nach A € 221,00, inkl. Versand nach D € 195,00 plus € 5,00 für Logoix.de nach A dann zusammen € 200,00, also ein wenig teurer, aber noch immer sehr günstig – und – dafür habt Ihr dann eine tolle Spindel. Ein Forenmitglied aus der CNC-Ecke bietet übrigens seine Spindelausschleifdienste auf Ebay hier an (falls Ihr das nicht schon ohnehin entdeckt habt).

So, das war es, ich wünsche Euch viel Glück und Erfolg beim Einkaufen!

Metallbandsäge Flex SBG 4908

Manchmal habe ich Glück. Schon lange spekuliere ich mit der Anschaffung einer Metallbandsäge, weil mir das Sägen von Hand schon gehörig auf den Wecker geht. Doch die Holzmanns, Güdes, Optimums und wie sie alle heissen, waren für mich nie in der engeren Auswahl. Zuviele negative Forenberichte (herausspringende Sägebänder, mangelhafte oder ungenaue Führungen, Schnitte werden schräg) hatten mich immer mehr zur Flex gebracht. Eine nette, solide und vor allem genaue deutsche Säge. Neupreis nicht ganz € 400,00, auf Ebay als Schnäppchen ersteigert. Wenn schon Glück, dann doppelt – fast zeitgleich ersteigerte ich originale 5 Stück Flex-Sägebänder, neu und ungebraucht. Die kosteten ein Viertel vom Neupreis. Doch seht selbst:

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weitere Fotos hier

Wechselstahlhalter RCWXN von RC-Machines (Teil 2)

Der bereits erfolgreiche Umbau meiner Drehmaschine auf einen Schnellwechselhalter hatte einen kleinen Schönheitsfehler. Mangels einer Standfräse hatte ich die erforderliche Zwischenplatte provisorisch aus Alu gefertigt. Die funktioniert zwar nach wie vor tadellos, nach einiger Zeit allerdings wurde sie recht unansehnlich:

08-das alte Aluteil (Medium)(durch das Verdrehen des Schnellwechselhalters bildeten sich kreisförmige Riefen)

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Wieder ein Mikrometer mehr

Schön langsam wird aus einer leeren Anfängerwerkstatt ein volles Lager an Halbzeugen und Werkzeugen. Immer, wenn mir Schnäppchen unterkommen, kann ich kaum wiederstehen. So fand ich auf willhaben.at am Sonntag einen brandaktuelle (gerademal einen Tag alte) Anzeige.

Das gute Stück stammt von NSK Japan, hat sogar eine Kalibriereinheit aus Edelstahl dabei und ist ungebraucht. Der Neupreis liegt bei ca. € 150,00, ich habe € 12,00 bezahlt. Somit pilgerte ich also, anstatt ins kühle Naß zu springen, bei 36 Grad im Schatten nach Wien, um das Teil abzuholen. Jetzt bin ich dadurch meinem Ziel, den Spindelflansch selbst herzustellen, einen Schritt nähergekommen. Warum? Weil der Messbereich von 25mm bis etwa 53mm ist und ich mir ein Gegenstück mit genau 50mm drehen möchte, um das Loch für die Spindelachse in den Flansch zu bekommen.

MICROMETER NSK NEU

Ich habe mir ein Vierbackenfutter gekauft

Seit einigen Wochen bin ich schon ganz narrisch auf ein Vierbackenfutter mit einzeln verstellbaren Backen. Durch Zufall klickte ich vor einigen Tagen auf die Schnäppchenaktion bei Paulimot – da gab es gerade alle gängigen Grössen und die Preise sind wirklich gut. In der Bastelstube schrieb ich dann dazu am 11.07.2013 einen Hinweis auf dieses Schnäppchen. Mit der Konsequenz, dass nicht nur ich, sondern auch andere Bastelkollegen daraufhin die Bestände an den 160mm-Futtern leerräumten:

Schnäppchenaktion Vier-Backenfutter

Das Teil kam wenig später per DPD wohlbehalten an und macht vorderhand einmal einen guten Eindruck. Meine Bernardo hat derzeit noch ein 125-Dreibackenfutter Din 6350 drauf, auf der Spindelachse ist ein Flansch mit einer Bajonettscheibe ähnlich DIN 55027 befestigt (jedoch ist der Innenflansch im Gegensatz zur annähernd baugleichen Optimum 240×500 nicht konisch, sondern zylindrisch).

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Wechselstahlhalter RCWXN von RC-Machines (Teil 1)

Eine Grossbestellung von RC-Machines Luxemburg ist nun nach 2 Wochen und einer Urgenz endlich bei mir eingelangt. „Groß“ war das Paket deswegen, weil ich portosparend eine Gemeinschaftsbestellung organisiert hatte – man lässt sich schließlich nicht täglich Alteisen aus Luxemburg schicken? Mein Paketinhalt bestand im Wesentlichen aus Krimskrams: Gewindelehre, Drehmeissel-Schleiflehre, einige Drehmeissel samt Wendeplatten, einen 60°-HSS-Nutenfräser, aber auch den lange ersehnten Wechselstahlhalter für meine Drehstähle.

Leider ist ja bei den üblichen Drehen mit der Größe 240x550mm das System AA zu klein und das System A ein wenig zu groß, auch muss man meistens einige Modifikationen vornehmen, damit das Teil auch passt. Am besten hätte mir ja ein Piston-Type gefallen, der war mir aber für einen Erstversuch dann doch zu teuer. Insbesondere, weil der RCWXN fast geschenkt ist und auch einschlägig gute Forenberichte dazu existieren (zB. vom Jollyroger aus der Zerspanungsbude oder vom Admin Walter der Bastelstube, der den baugleichen von DEUSS verwendet). Falls meine „Dreherkarriere“ weiter voranschreitet und ich mir meine Hobbies nicht doch noch anders ausrichte, kann ich mir dann immer noch einen echten Multifix oder einen guten Nachbau kaufen, somit verschwende ich jetzt nicht unnötig Anfängergeld. Der Preis: „Derzeit“ (eher Daueraktion) € 59,00 für den Grundhalter samt 4 Einsätzen. Pro weiterem Einsatz zusätzlich € 19,00, ich habe mir noch 2 und weitere 2 mit 24mm dazugekauft, somit besitze ich derzeit 8 Einsätze (jaja, am Foto sinds nur Sieben, einer ist grad im Grundhalter drinnen).

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