Kauf daheim?

Liebe Blogleser!

Ich veröffentliche hier ja hin- und wieder Artikel, wie man Werkstattsachen am günstigsten via Paketdienst, China, Schnäppchen etc. bekommt. Das führte naturgemäß auch zu einigen Mails an mich. Dazu habe ich mir Gedanken gemacht und den folgenden Beitrag für meine Leser, also Euch, verfasst.

Die Wirtschaft lässt uns, der Bevölkerung, über ihre Handlanger, nämlich den Politikern, ausrichten:

Schneller – billiger – rascher – mehr arbeiten – bei weniger Lohn. Wir sollen möglichst alle arbeiten gehen und bis spätabends berufstätig sein, kindererziehende Hausfrauen und Familie gibt’s hoffentlich nicht mehr, oder sie werden aufs Notwendigste eingeschränkt. Die Steuergelder geben wir lieber für Unterstützung der Erziehung, Super-Nannys, Kindesabnahmen und Multikulti-Kosten für Migranten in Kindergärten oder Schulen aus.

Bitte, geht’s auch abends viel und fleißig in In-Lokale und auf Großveranstaltungen – die Wirtschaft braucht das nämlich. Dazwischen fahren wir noch eilig in die Putzerei, denn für daheim reinigen reicht es nicht mehr. Fertigessen? Na klar, wird uns ja über die Werbung eingetrichtert, ist angeblich viel einfacher und außerdem bringt es der Bofrost zur Tür – selber kochen ist ohnehin out und kostet viel zu viel Zeit, die wir lieber in Freizeitoasen und Thermen verbringen sollen, die die Natur nahezu perfekt (aus Plastik?) kopieren.

Der nächste logische Schritt ist längst eingeläutet:

Weg mit den sündteuren, Energie- Personal- und Raum- fressenden Einkaufstempeln, hin zum schlanken Internet mit netten Bildern, günstigsten Preisen und raschen Lieferungen. Service und Kundenzufriedenheit ganz oben, H &M, Zalando, Amazon – alle nehmen die Waren selbstverständlich ohne Nachfragen bei Nichtgefallen zurück. Hatten wir das beim regionalen Einkauf auch? Oder ist schon wieder ein Nachmittag im Eimer, mit dem Risiko des Parkschadens, der gebührenpflichtigen Kurzpark-Abzocke, dem Rückbau der Autostraßen wegen den Grünen? Wir müssen uns nicht mehr nachmittagslang in Autokolonnen einreihen, an Kassen anstellen, Pseudoberatung in Kauf nehmen und sparen durch günstigere Preise auch noch Geld. Geld, das wir dringend brauchen, denn Geld Überfluss haben wir Haushalte schon längst nicht mehr.

Ich selbst soll beispielsweise auf Grund meiner dauerhaft angeschlagenen Gesundheit Menschenansammlungen meiden – also gehe ich lieber in der ersparten Zeit an die Luft. Der Paketbote transportiert die Bestellungen günstiger und billiger, als ich das selbst könnte, und ich freue mich schon auf die angekündigten automatischen Paketboxen vor der Haustür. Geld gespart, Zeit gespart, und die Recherche über die Produktezufriedenheit im Internet macht mir viel Spaß.

Mir werden die regionalen Shoppingtempel, meist weit außerhalb der gewachsenen Ortskernstruktur, nicht abgehen. Leid tun mir aber die vielen Kleinen, alle die, drinnen im Stadtkern.

Die Wirtschaft hat den Kuchen selbst verbockt! Jetzt zu behaupten, wir die Konsumenten könnten die Welt retten, ist schon ein bisschen gewagt, finde ich?

Model engineer english – sich verständigen ohne Sprachbarrieren?

Obwohl ich vor fast ca. einem halben Jahrhundert 9 Jahre in der Schule Englischunterricht hatte, wage ich nicht zu behaupten, dass meine Fähigkeiten, technische und maschinelle Briefe ohne Hilfe sozusagen „aus dem Stegreif“ zu schreiben, ausreichend sind. Jedesmal, wenn ich zB. mit Fräulein Linque oder mit Ada sehr rasch hin- und herschreibekomme ich gehörig ins Schwitzen, weil mir Vokabel, und manchmal auch grammatikalische Perfektion fehlt. Die beiden Damen aus China sind mir da wohl sowohl am Telefon als auch per Text haushoch überlegen, und da sie wohl meine Kinder sein könnten, werde ich das auch kaum mehr besser erlernen (wollen).

Nun, die Frage stellt sich: Was macht da Capt´n Kirk?

Richtig, er weicht der Schlacht wieder einmal aus und stellt sich der Frage gar nicht – so ähnlich halte ich es auch damit und meine Lieblinge waren bisher der Google-Übersetzer, oder auch das Leo Wörterbuch.

Bei Leo bekommt man sogar alles mit guter Stimme vorgelesen, was den Lerneffekt drastisch verbessert. Leider werden dort keine ganzen Sätze übersetzt, und Google kann das zwar, aber doch nur recht holprig.

Heute ich bin ich aber auf eine Gratisseite gestossen, die mir vom ersten Eindruck her schon recht perfekt scheint. Ich habe damit so Sachen wie Kugelgewindespindel, oder gar ganze Sätze, wie „die Wendeplatten für Drehmeissel sind selten“ übersetzen lassen. Die Seite, von der ich schreibe, nennt sich: DeepL Übersetzer

Wie macht Ihr das? Habt Ihr auch Lieblingsübersetzungsdienste? Oder liegt bei Euch noch der Langenscheidt neben dem Computer?

Beste Grüße
Heini

Isopropanol in der Werkstatt

Heute ein kleiner Hinweis zu Isopropanol („IPA“).

Isopropanol ist eigentlich ein Handelsname und besteht aus ungefähr 99%igem 2-Propanol, einem einwertigen Alkohol. Für mich ist Isopropanol der ideale Fettlöser, Reiniger und auch als Desinfektionsmittel verwende ich es. Alte Klebeetiketten, Rückstände von Klebstoffen, etc. gehen damit ebenfalls sehr gut zu lösen. Man kann damit auch sehr gut verstopfte Tintenstrahldrucker reinigen (die sogenannten „Reinigungspatronen“ beinhalten gerne Isopropanol, das kann man aber mit einer Injektionsnadel selbst machen, das Internet ist voll mit Anleitungen dazu). Auf meinem 3D-Drucker entferne ich erfolgreich Finger-Tapser, Fettflecken und anderen unsichtbaren Mist von meiner Heizbettplatte aus Glas. Bevor ich etwas klebe, egal ob mit Uhu, Pattex oder mit Superkleber, reinige ich die Klebeflächen vorher ebenfalls mit Isopropanol und die Ergebnisse sind beeindruckend.

Isopropanol

Isopropanol

SICHERHEITSHINWEIS:

Bitte achtet darauf, dass IPA explosiv und brandgefährdend ist, wie zB. auch Aceton, Nitroverdünnung, Waschbenzin, etc.,. Was das Einatmen betrifft, ist es wie die anderen erwähnten Mittel, daher bitte beim Arbeiten immer für gute Lüftung sorgen, oder sparsam damit umgehen :-). Vollständigkeitshalber: Orale Einnahme führt zu Vergiftungen (no na) und vom Hauptkontakt wird wie bei all diesen Mitteln auch abgeraten, obwohl es gerade auf der Haut zur Desinfektion (kutane Anwendung) vor Spritzen verwendet wird.

Dazu sage ich meine persönliche Meinung:

Wir haben heutzutage schon mehr Sicherheitshinweise als intelligente Menschen, daher bitte die Kirche im Dorf lassen und sich selbst eine Meinung bilden. Denn, wer will das schon trinken, oder sich mit Aceton, Nitroverdünnung einreiben?

 

Isopropanol

Isopropanol

Zu kaufen gibt es Isopropanol vor Ort nur sehr selten und wenn, dann sehr teuer in Apotheken (in Österreich wollen die das nicht verkaufen, sagte mir eine Apothekerin direkt ins Gesicht, denn die wollen ja an den 300ml-Fläschen verdienen), das Lacke- und Lösungsmittelsortiment von Drogerien gab es nur bis in die Achtzigerjahre, seither haben die nur mehr Parfüms und Spielzeug. Wo kauft man, also, no na, wie halt fast immer, supergünstig auf Ebay oder Amazon.  Ich zahlte zB. für sechs 1-Liter-Kunststoff-Flaschen € 18,50, zuzüglich Versand. Einige Beispiele, was auf Ebay zu gefunden werden kann, seht ihr hier, aber, wie schon geschrieben, auch auf Amazon wird man, z.B. hier fündig (geringfügig teurer).

Jetzt noch meine Meinung, warum sich der Kauf grösserer Mengen immer rentiert (abgesehen davon, dass der Grundpreis mit der Menge rapide abnimmt): Macht Euch doch damit Eure persönliche, individuelle Händedesinfektion selbst! Wie geht das:

Die üblichen Markennamen aus der Apotheke, „Sterilium“, „Dodesept“, etc., also die marktüblichen Händedesinfektionsmittel gegen Bakterien, Hefepilze und Viren, bestehen überwiegend aus Isopropanol, etwas weniger Ethanol, dann noch aus ca. 30% aqua destilata und div. minimalen rückfettenden Zusätzen zur Hautpflege. Allerdings sind diese Dinger viel zu teuer (300ml ca. 8 Euro?). Ich mache es umgekehrt, ich mische aus meinen Großgebinden 70%ige Lösungen (70% IPA und 30% destilliertes Wasser) in kleine Handtäschchen-Flaschen ab und habe somit für die ganze Familie Händedesinfektion „für lau“.

Der Anteil an destilliertem Wasser ist für die Handdesinfektion wichtig, weil die Desinfektionswirkung besser ist – bei den „99,9“%-Konzentrationen der Kaufgebinde geht das nicht so gut.

Achja: Es wäre interessant, ob eine 70/30- Lösung oder der 99%ige-Inhalt für unsere Werkstattarbeiten besser funktioniert. Ich denke, das werde ich demnächst mal ausprobieren…

Mafia Aussenstelle Wien-Umgebung auf Schrottplatz-Beutetour

Heute machte sich die berühmt berüchtigte Mafia-Außenstelle Wien-Umgebung auf sommerliche Beutetour. Die ehrenwerten Männer waren Josef K, hier besser bekannt als User Josef, und ein Führungsmitglied mittlerer Ebene aus einem regionalen Bastelkonzern (ein Moderator). Ziel war zunächst die Hilde Eder in Tulln, die uns pünktlich um 09:30 Uhr das Tor öffnete (sie will nicht gerne fotografiert werden, ist aber eine absolut liebenswerte Frau, wo sich jederzeit ein Tratscherl ausgeht – im Bild ganz wenig, nur der Kopf, zu sehen).

Was man dort findet, habe ich ja schon früher einmal geschrieben, auch ist der Platz der urigste, den ich kenne (Berge, zwischen denen man geschickt durchturnen muss). Beute: kleine Alustäbe, Aluflach (dickere Stücke sind dort sehr selten), Stahlronden, ein Stück schönes Kupferblech (0,7mm) und allerlei Kleinzeug (z.B. Josefs neues (Stemmeisen). Den alten Doppel-V-Kompressor mit gefühlten 10 PS, weiter hinten im Gelände, musste ich leider stehen lassen, damit daheim alles ok bleibt (Haussegen, Lärmpegel, etc.) – das Wetter war um diese für Urlauber fast nächtliche Uhrzeit noch kühl, leicht dunstig, ideal also.

Anders dann auf dem Weg nach Hollabrunn, zu einem uns bisher unbekannten Beuteziel: Die Firma Brabenetz, eher bekannt als Holzbaumeister-Betrieb für Hallenbau, Dachstühle, mein Haus hat von dort beispielsweise das Dach, die Firma ist aber auch ein Metallhändler. Die Angst, dort von der Sonne getötet zu werden, war unbegründet. Das Hallentor in die angenehm kühle Stätte der Wunder war so groß, dass mehrere Autos nebeneinander reinpassen. Man sieht bereits am Stadel vis a vis, dass die Firma mitten in der City beheimatet sein dürfte.

Der Tipp zum Brabenetz kam übrigens von einem netten Kollegen, auch einem Josef (wo finde ich die immer alle bloss?), der Josef W. von schienendampf.com, der mich schon mal daheim besuchte, um gemeinsam mit mir Lokomotivräder zu bauen.

Alles, was Ihr auf den folgenden Fotos seht, ist dort käuflich zu erwerben. Zugeschnitten wird auch, man kann sogar drauf warten, eine eigene Flex mitzunehmen, ist unnötig und auch nicht erwünscht.
Die Reste-Ecke ist zwar klein, aber fein, pro Warenart steht dort ein kleiner Wühlcontainer. Leider aufgrund der Urlaubszeit waren alle eher ausnahmsweise leer, was die Dame aus dem Büro mit dem Hinweis „ansonsten das ganze Jahr über gut gefüllt“ bedauerte. Auch Josef W. schrieb mir damals Ähnliches:

„Hallo Heini,
soeben war ich in Hollabrunn bei der Fa Brabenetz und habe dort meine Messingabfälle hingebracht. ich habe gleich 30 kg Drehabfälle in verschiedenen Stärken mitgenommen. Flachmessing haben sie dort nicht, aber es liegen in den Boxen noch hunderte Kilo Rundmessing in verschiedenen Stärken.“

Es gibt dort also Messingronden, Edelstahl (dort nennen sie es Niro) in Fräsqualität (Rundlinge, Sechskant, Vierkant), die Kupferreste waren eher mau (Dachdeckers verbogene Warenreste, hie und da aber KupferROHR-Reste – zB. für die Dampfer interessant) eher beim Eingang gab es dann noch ein 5 Meter-Regal mit kleinen div. Stahlstücken, jeweils in Bastlerlustgrössen vom Feinsten: Z.B. Rundlinge von 3-50cm, Plattenreste von 3mm bis 20mm Dicke, Stangenmaterialreste, also so ähnlich wie im Vorzimmer vom Fixmetall, aber viel besser sortiert und viel mehr. Egal, alles was auf den Fotos ist, wird ja auch zugeschnitten, somit ist das ein Eldorado für echte Männer. Dann gibt es auch noch 2 bis 3 Reihen mit Baumarktartikeln wie Muttern, Schrauben etc, aber auch in Größen, wo jeder Baumarkt aussteigt. Z.B. Muttern M35, Beilagscheiben so groß wie Krakauer…

Sondersachen fand ich auch: ZB. ein Regal mit Automatenstahl-Ronden, ST52 war auch ganz gut vertreten.

Interessant ist auch, wie das Einkaufserlebnis abläuft. Man flaniert einfach überall unbegleitet durch die Hallen und was einem gefällt, kauft man. Keine Eingangskontrolle, kein Zutrittsverbot, nichts (anders also als bei Schiekmetall oder Fixmetall). Vertrauen an jeder Ecke. Der Platzwart ist kompetent, nett und schnell. Selbstverständlich gibt es auch eine Kundenwaschgelegenheit für die dann doch schmutzigen Hände.

Eine Überraschung waren dann die Preise:
Wir haben fürs Kg Baustahl € 1,99 bezahlt, fürs Kg Messingreste etwa € 1,00, für die Edelstahlreste € 0,72/kg. Bei größeren Mengen kann man Rabatte bekommen, meinte die Dame, die dann kassierte. So, jetzt lassen wir Bilder sprechen!

Modellbaumesse Wels 2017

Besuch auf der Modellbaumesse Wels 2017

Mein Bastelstubenkollege „Josef“ (für mich „der Klemi“), hat eine kleine, aber feine Fahrgemeinschaft organisiert hat und so sind wir zu viert mit ihm und seinem tollen Auto am Samstag nach Wels gereist. Darüber möchte ich Euch kurz berichten.

Die Messe selbst ist größer als die in Wien oder Sankt Pölten, sie sind aber alle drei -leider- sehr ähnlich. Lediglich die diversen Vereine dürften eher mehr aus dem Westen kommen, ob es jetzt die Bagger- und Lasterfahrer waren, oder die Flugmodellbauer, eher weniger konnte ich aus dem Wiener Raum finden. Ansonsten wie immer, es gab viele Kleinkrämer-Läden, fertig-Flugzeug-Zeugs, aber darüber hinaus nicht viel Neues. Es waren leider wieder einmal keinerlei Werkzeugmaschinen-Aussteller dort, keine aus Österreich, aber natürlich schon gar keine bekannteren á la Paulimot, Wabeco, RC-Machines, ArcEuroTrade oder ähnliche interessante Shops.

Allerdings, und das war für mich das persönliche Highlight, gab es wenigstens eine zusätzliche und riesige Halle mit schönen und vor allem großen Lokomotiven. Beim Betrachten der Fotos könnte man meinen, sie wären aus Karlsruhe, lediglich die dort immer vorhandenen Christbäume fehlen bei uns. Allen voran sind mir die Modelle der Fa. Wimmer ins Auge gestochen, die waren von echter Präzision (siehe Fotos). Die zu bauen würde mich schon sehr reizen – allerdings ein Lebenswerk, bis die fertig wäre, und auch mein Können würde dazu nicht reichen.

Zwei Highlights schlechthin ergaben sich dann noch zufällig:

Erstens fuhr eine superseltene Dampflok „Steinbrück“ an mir vorbei (Spur 5), das Foto mailte ich natürlich umgehend an unseren Benjamin, weil der auch eine baut – und, zweitens, wie wäre es anders zu erwarten, traf ich unseren Bastelstuben – Josef Schmidl (User „dampfmodell“), ein nettes Plauscherl mit ihm war inklusive, es hat mich sehr gefreut. Doch nun lasse ich ein paar Fotos sprechen:

 

Modellbaumesse Wels 2017

Modellbaumesse Wels 2017

Modellbaumesse Wels 2017

Modellbaumesse Wels 2017

Modellbaumesse Wels 2017

Modellbaumesse Wels 2017

Modellbaumesse Wels 2017

Modellbaumesse Wels 2017

Modellbaumesse Wels 2017

Modellbaumesse Wels 2017

Modellbaumesse Wels 2017

Modellbaumesse Wels 2017

Modellbaumesse Wels 2017

Modellbaumesse Wels 2017

Modellbaumesse Wels 2017

Modellbaumesse Wels 2017

Modellbaumesse Wels 2017

Modellbaumesse Wels 2017

Modellbaumesse Wels 2017

Modellbaumesse Wels 2017

 

Emery cloth shims – Hölzchen für Schleifleinen

Emery cloth shims, Restl-Essen

Bevor mich die Katerstimmung nach den Feiertagen noch umbringt, habe ich Frau und Kinder für ein paar Tage in ein Schigebiet verfrachtet und mich selbst zur „Läuterung und Reinigung“ von all dem (Ober-) Irdischen in die allseits beliebten und männlicherseits besetzten Kellerräumlichkeiten zurückgezogen. Bevor ich dort an meiner nie zu kurzen ToDo-Liste weiterarbeite, war bei mir, wie es auch nach so manchem einem Festessen üblich ist, Resteverwertung angesagt.

Die vom Schwibbogen-Bauen übrigen Holzteilchen geben ja ein wunderbar einfaches „kost-fast-nixx“ Werkzeug ab, dass jeder von Euch ohnehin schon hundertemale in Gedanken gebaut hat. Bei mir war es nach einigen Jahren endlich so weit. Ich freue mich schon auf den Einsatz dieser praktischen Dinger (die wohl allzubald ihr junges Leben aushauchen werden müssen).

Auf Pappelsperrholz aufgeklebtes Schleifleinen und Schleifpapier

Sorotec und Der IMechaniker

Sorotec und Der IMechaniker – Ich schreibe mein heute „Gerade-Jetzt-Erlebnis“ mal einfach hier in den Blog rein, weil mir sonst nichts Bessers einfällt. Der Weihnachtstag endet bald und ich hatte es mir eigentlich, faul wie ich bin, gerade vorm PC gemütlich gemacht. Was ist denn passiert? Wieder einmal wollte ich gucken, was es bei dem von mir so geliebten Youtube-Kanal vom IMechaniker so Neues zu sehen gibt.

Siehe da, ein neues Video, dieses Mal ein Gewinnspiel. Doch? Was ist den das? In der Minute 00:50′ findet Ihr es!

Bei diesem zufällig geguckten Video hätte es mich fast vom Sessel runtergehaut, als ich da ab 00:50′ so direkt erwähnt wurde. Ich freue mich sehr darüber und war kurze Zeit einigermaßen sprachlos!

Natürlich gilt mein Danke auch der Fa. Sorotec, die den Gutschein ja gespendet hat. Denn, nicht zufällig steht Sorotec schon seit langer Zeit hier auf meinem Blog in der „Einkaufsliste“ ganz vorne, mit dem Zusatz „Sorotec – der Beste von Allen“ . Luca (DerIMechaniker) aber wünsche ich, dass sein Werdegang weiterhin so steil bergauf geht. Er ist ein ganz Besonderer, und ich meine, dass wenn jemand das erkennen kann, durchaus ich das sein kann. Durch meine Hände sind viele junge Leute gegangen, aber wenige mit dem so offensichtlichen Zeug, eine tolle Zukunft zu haben – nämlich so, wie er sie vor sich hat.

Euch möchte ich Euch noch sagen: Guckt fleissig auf den Youtubekanal „DER IMECHANIKER“, wie ihr nun hier lesen konntet, es zahlt sich auf jeden Fall aus.

Sorge und Hoffnung – Manfred Schmidt

Sehr geehrte LeserInnen!

Manfred Schmidt geht es derzeit nicht gut. Wir alle, die ihn kennen, machen sich große Sorgen, weil er zwar für seine legendäre Beratung und sein rasches Service buchstäblich berühmt ist, aber andererseits der Kontakt mit ihm seit mehreren Wochen fast vollständig abgerissen ist. Auch die Kunden seines kleinen aber feinen Shops müssen derzeit mit einem sehr eingeschränktem Service auskommen. Was ist also passiert?

Die Älteren von Euch hier werden wohl noch wissen, dass ich mit Manfred, wenn auch wegen der geografischen Distanz überwiegend via technische Medien, seit den Anfangszeiten der Schmidtscreen befreundet bin. Einige, wenige Details über die momentane Situation wusste ich, aber ich dachte mir immer, das wird bald wieder. Nun ist es aber doch schon Dezember, das Jahr ist fast um, und angestossen durch einen Thread von Thorsten im RC-Forum hatte ich es erst gestern wieder geschafft, Kontakt mit Manfred herzustellen.

Es fällt mir schwer, Details zu berichten, ohne die Privatsphäre von Manfred zu verletzen. Doch wissen sowohl Manfred als auch ich, dass Ihr natürlich als Anwender der Schmidtscreen und auch als Kunden Informationen braucht, was los ist, und wie es weitergeht. Ich versuche also meine Formulierungen respektvoll und diplomatisch, genau auf dem Grat der Mitte zu finden.

Manfred hat mich sodann gestern ersucht, dass ich ein paar Zeilen an Euch richte und wenn ich Euch hier und heute sage, dass er am liebsten gesund und fit wäre, und daß er alles tut, um wieder Normalität einkehren zu lassen, so bitte ich Euch um Geduld, denn es wird wieder. Der plötzliche Ausfall entstammt einer unerwarteteten, gesundheitlich ernsten, aber nicht aussichtslosen Situation. Manfreds kleine Firma führt seither seine Frau im Notbetrieb, die aber als Mutter eines Kindes nicht unendlich Zeit dafür hat und daher ist auch der Mailrückstand mit Euch entstanden.

Manfred richtet uns aus, dass er versucht, sobald als möglich jedes einzelne Mail von Euch, das er bisher nicht beantwortet hat, zu beantworten. Ihr könnt Euch vermutlich vorstellen, wie es ist, wenn man schreiben möchte und es gelingt einfach nicht. Falls er es schon schafft, möchte er Euch noch vor Weihnachten ein Rundmail schicken. Bitte fragt nicht nach weiteren Details, die tun nichts zur Sache. Manfred meinte sinngemäß auch noch: “ …und vielen Dank das ihr euch Sorgen um mich macht! Das weiss ich zu schätzen, ehrlich!“

Ansonsten gilt: „Stay tuned“, ich berichte weiter, sobald es bessere Nachrichten gibt.

Euer
Heini

H2-Bauarbeiten – die feinen Herren bei der Arbeit!

Es ist wohl Weihnachten in der Luft? Seltsame Männer in noch seltsameren Kleidern treffen sich, um Weihnachtsgeschenke zu bauen. Ob dieser Ort des Geschehens wohl der Nordpol ist? Ob das um ihn herum die Wichtelmänner sind? Doch wer ist er, der mit dem blauen Mantel?

Ist er gar der Weihnachtsmann?

Fragen über Fragen. Jedenfalls war das wieder eine sehr schöne Session, diesesmal nicht am Nordpol, sondern beim Josef südlich von Wien, die neue Fräse vom Peter entsteht dort nach dem Motto: Eine Henriette baut eine weitere Henriette. Allem Anschein nach hat er da eine hervorragende Tochter der H2 konstruiert. Mit Zahnriemen und anderen Nettigkeiten! Wir könnten sozusagen bald die Generation „H3“ ins Leben rufen.

H2-Bauarbeiten

Der Weihnachtsmann?

H2-Bauarbeiten

Die Wichtel?

 

LTE-Aussenantenne und Halteplatte CNC-gefräst

Ich errichte eine LTE-Aussenantenne. Eigentlich sind andere Baustellen offen, z.B. der Getriebemotor für die Z-Säule der MB4. Doch es juckt mich schon lange, mein lahmes xDSL mit maximal 8Mbit auf stationäres LTE umzurüsten und die warme, aber nicht zu heiße Endsommerzeit erschien mir ideal dafür.

Unser Bastelstuben-Forenmitglied Gerald (User „Gerald M.“) hat mir schon vor längerer Zeit bei seinem persönlichen Besuch einen Floh ins Ohr gesetzt, als er mir damals anbot, sein LTE-Equipment kurzzeitig für Tests heranzuschleppen. In A gibt es ja bei unseren Internetprovidern echte Flatrate und die auch noch supergünstig. Ich wohne auch so geschickt, dass ich rund um unser Haus Masten von A1, T-Mobile und Drei (Hutchinson Austria) in der Nähe habe. Obwohl der Masten von T-Mobile nur 270m mit Sichtkontakt von mir entfernt steht, hatte ich mich für DREI entschlossen.

Warum? Die schenkten mir doch ohne mit der Wimper zu zucken, ein neues Galaxy Tab S2 LTE (Geizhals-Preislisting € 475,00) und beim Verlängern des Handyvertrags gab es auch noch ein neues Huawei P9 lite Smartphone (Geizhalslisting etwa € 270,00) dazu. Der wichtigste Grund aber war, dass der Masten (etwa 790m entfernt), als einziger weit und breit schon die neue Technologie LTE-Advanced anbietet und nach meinen Messungen die verfügbaren Zellen noch kaum gebucht sind.

Damit es auch so schön funktioniert, wie es soll, besorgte ich mir noch über Ebay einen LTE-A fähigen Router (Huawei 5186s), eine Außenantenne, div. Kleinzeug und einen Masten. Für den Masten bemühte ich wieder meinen Schrotthändler Robert Schmid aus Strebersdorf. 1.50m Alumast 50mm dick mit roter Plastikkappe um € 1,50 nenne ich ein echtes Schnäppchen Zwinker

Heute war also der Tag der Montage und des Messens. Um den Masten möglichst einfach montieren zu können, schenkte mir meine Frau einen Sonnenschirmständer und die obere Befestigung am Dachstuhl, damit nichts wackelt, montierte ich mit einer rasch quick and dirty CNC-gefrästen Adapterplatte aus einem Reststück Alu AW 5083 (das lag gerade rum).

Gerade komme ich von draußen, der letzte Schmutz ist weggeputzt – nach guten einem Stiegl „Freibier“ (alkoholfrei), guten Würstchen und Ripperln vom Grill, einigen Gläsern Weinviertel DAC Grüner Veltliner Weingut Neunteufl Viendorf, sind die Gedanken schon müde, trotzdem wird nun up- and downgeloadet, dass die Leitung glüht – es ist einfach genial schnell. Mit Innenantenne habe ich etwa 25Mbit down/22Mbit up, mit Außenantenne 72Mbit down/48Mbit up, und mit LTE-Advanced (geht nur mit der Außenantenne, Sichtkontakt zum Masten auf 790m) sind es 120Mbit up/55Mbit down.

Hier die Bilder:

LTE-Aussenantenne

Naher Masten von T-Mobile (etwa 270m)

Mast in Sicht 02 (Drei, LTE-A) (Large)

Mein Wunschmast von drei.at (790m entfernt, schon mit LTE-advanced Technologie)

dav

Selbstgebaute Montageplatte mit gekauften Bügel 01

LTE-Aussenantenne

Selbstgebaute Montageplatte mit gekauften Bügel 02

Stationäres LTE mit Außenantenne

Passend zum Sommerloch, das heuer zumindest bei meiner eigenen Werkstattarbeit überraschend klein ist, habe ich Fotos gefunden, weil ich stationäres LTE mit Außenantenne haben will. Gesucht vor allem deswegen, weil ich meine lahme xDSL Internetanbindung auf schnelleres stationäres LTE umbaue und Verrohrungsfotos für eine Außen-Richtantenne montieren möchte. Entstanden ist das Foto vor 10 Jahren, ich hatte damals gerade unser Haus gebaut – am Foto sieht man mich an einem Tag, an dem ich unzählige Strom- und Datendosen aufstemmen und eingipsen musste (ein paar Schläuche und Dosen sieht man ja am Bild):

Stationäres LTE mit Außenantenne

Stationäres LTE mit Außenantenne

Stationäres LTE mit Außenantenne

CNC-Fräsen oder HSC Highspeedcutting?

HSC Highspeedcutting, oder doch nur  CNC-Bearbeitung auf Fräsen und Drehmaschinen. Oder Rapid Prototyping? Die Industrie befindet sich im Wandel, wie noch nie.

Mit meinem großem Interesse an HSC Highspeedcutting, einhergehend mit meinen eigenen Erlebnissen in der CNC-Bearbeitung erkenne ich mehr und mehr, dass es in der CNC-Bearbeitung auch noch andere Techniken gibt, als wir es von unseren kleinen Maschinen kennen. Ob es jetzt unsere CNC-Standfräsen mit niedrigen Drehzahlen oder unsere CNC-Portalfräsen mit Schnelläuferspindeln bis zu den üblichen 24.000 U/Min sind, die Industrie hat ganz  andere Vorgaben und Ziele, die es zu erreichen gilt. Umso mehr, als die Automatisierung eine immer grösser werdende Rolle spielt.

Ich erinnere mich an eine Geschichte über Modellbau (Prototyping), als ich 12 Jahre alt war (meine Frau wurde gerade geboren):

Allerdings ohne den Zusatz „Rapid“ – Anfang 1970 benötigte die US Army einen Ersatz für den leichten Mehrzweckhubschrauber Bell UH-1 „Iroquois“, der sich im Vietnamkrieg zwar bewährt hatte, aber doch mehrere entscheidende Mängel wie die mangelhafte Selbstschutzmöglichkeit und die für manche Missionen zu geringe Nutzlast und Reichweite aufwies (Zitattext aus Wikipedia).

Folglich initiierte die US-Army im Jahr 1972 einen Wettbewerb zur Konstruktion eines mittelschweren taktischen Transporthubschraubers. Teilgenommen hatten die Konzerne Boeing, Bell und Sikorsky. Sikorsky, damals am Rande des Ruins, es standen bereits 78 Prozent der Fertigung mangels Aufträgen still, gewann die Ausschreibung und überlebte. Der heute in ganz Europa, auch in Österreich eingesetzte und bekannte „Black Hawk“ ging in Serie und ist seit 1978 kaum verändert in Betrieb und wird auch rege weiterentwickelt.

HSC Highspeedcutting

Doch was hat das mit uns zu tun? Was hat das mit CNC und Rapid Prototyping zu tun?

Ganz einfach:

Damals benötigten die 3 beteiligten Firmen für diesen Wettbewerb alle ihre Ressourcen, die sie als Konzerne zur Verfügung hatten – so groß war das Auftragsvolumen. Nahezu alle Mitarbeiter, alle Maschinen, alle verfügbaren finanziellen Mittel, um ganze 4 Jahre lang einen voll einsatztauglichen Prototypen zu schaffen, der dann die Entscheidung herbeiführen sollte, wer den riesigen Auftrag bekommt. Die schier nicht enden wollende Handarbeit und die vielen Mannstunden könnt Ihr Euch sicher vorstellen? Heute wäre das ohne Automatisierungstechnik unvorstellbar.

In der Gegenwart ist die zuverlässige Produktion von großen Stückzahlen mit hoher Qualität, verbunden mit niedrigen Lohnkosten der Weg zum Erfolg. Nicht alles kann in Billiglohnländer ausgelagert werden. Immer mehr große Firmen, ließen mit billigen, aber schlecht ausgebildeten Billiglohnkräften im Osten oder gar in Fernost an Hitech-Maschinen vermeintlich günstig produzieren. Jetzt sehen sie die Vorteile von heimischer Produktion und kehren zurück nach Deutschland.

Während also Prototypen früher handwerklich erstellt wurden, sind durch die Industrialisierung der Produktentwicklungsprozesse automatisierte Produktionsverfahren entstanden. Anstelle Modellbau mittels Kartonagen, Schaumstoffen und Holz werden Urmodelle heutzutage computergestützt gefertigt.

Die uns Hobbyisten bestens bekannten Technologien CNC-Fräsen und CNC-Drehen haben dabei eine Hauptrolle, zählen sie doch seit jeher zu den bewährten subtraktiven Verfahren. Sie sind nach wie vor im Produktionsbetrieb nicht wegzudenken, im Gegenteil, sie haben bessere Zukunftsaussichten als je zuvor. Deswegen, weil sich neue, additive Verfahren wie 3D-Druck dazugesellen und beide Verfahren sich hervorragend ergänzen.

Technik, erreichbare Ergebnisse:

Ob Stahl, Buntmetall, Kunststoff, Keramik, 3D-gedruckt werden schon viele Materialien, und CNC-Verarbeitung ist dabei immer ganz vorne mit dabei. Erreichbare Toleranzen, Funktionen oder Belastbarkeitkeiten beider Techniken können immer besser kombiniert werden und mit den herkömmlichen Verfahren kann 3D-Technik entsprechend nachbearbeitet werden. Aber auch wollen die 3D-Drucker erst einmal durch andere Maschinen gebaut werden. Damit meine ich jetzt wirklich nicht unsere kleinen, lieben 3D-Drucker-Modellbausätze, sondern große, oft riesengroße Anlagen.

Anlagen, mit denen beispielsweise die Fahrzeugindustrie ganze Gussblöcke für die Motoren, Auspuffkrümmer und andere Teile aus Metallpulver „herausbäckt“: In 3D-Druckern, die so groß wie daheim unsere Swimmingpools sind. Der Airbus A380 würde ohne eine gelungene Kombination dieser Technologien heute noch nicht fliegen.

Nur geht es dabei, ja richtig, wieder ums Geld. Sehr gefragt bei diesen Produktionsmodellen ist deswegen das HSC-Fräsen:

Wo Geld und Qualität entscheiden, sind Schnelligkeit und
hohe Anforderungen die direkten Nachbarn.

„HSC“ bedeutet Highspeed Cutting und nennt sich eingedeutscht auch HGZ (Hochgeschwindigkeitszerspanung). Ultrahohe Werkzeugschnittgeschwindigkeiten, Drehzahlen bis 60.000 U/Min. mit hohen Vorschüben führen zu effizienten, hochpräzisen Werkstücken mit hervorragender Oberflächengüte. Die Spandicke, die dabei anfällt, ist jedoch sehr viel geringer als im Vergleich zu anderen Zerspanungsverfahren.

Durch Eigenschaften von HSC Highspeedcutting, wie:

  • geringere Schnitttiefe
  • geringere Bearbeitungstemperatur
  • hohe Drehzahl
  • bis zu 10fach höherem Vorschub

können die Bearbeitungszyklen verkürzt werden, die Nachbearbeitungen geringer gehalten werden und die Qualität gesteigert werden.  Das zu bearbeitende Material bleibt im Gegensatz zur herkömmlichen CNC weitgehend verzugsfrei – unter anderem deswegen, weil mit HSC Highspeedcutting sehr dünne Materialabträge möglich sind.

Ziel bei HSC ist es, auch alle anderen Tätigkeiten zu automatisieren. Das führt über den richtigen Einsatz von Software wie CAD/CAM, Belastungssimulation, Fertigungssimulation, automatische Werkstückzuführung, 5-Achsen-Bearbeitung, bis zum fertigen Produkt. Alles möglichst ohne den „teuren“ Faktor Mensch an der Maschine. Das heißt, begonnen bei der Modellierung über die Vorbereitung bis hin zur Fertigstellung muss die HSC-Software sämtliche Arbeitsschritte unterstützen können und die Geschwindigkeit bei der Verarbeitung muss hoch sein.

Denn nur dann geht damit eine deutliche Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit des Maschinenbaus und der Produktivität einher.

Ihr könnt Euch nun sicher vorstellen, warum bei den vielen Qualitätsfräswerkzeugen, die man auf Ebay findet, der Preis immer dann besonders hoch ist, wenn in der Typenbezeichnung die Buchstaben „HSC“ aufscheinen?

Betriebe, die sich derart spezialisieren und auf HSC Highspeedcutting – Technik setzen, haben besonders hohe Anforderungen an KnowHow, größere Investitionskosten für Maschinen, Werkzeug, aber auch für Ausbildung der Mitarbeiter und für die Produktion selbst. Die speziellen Frässpindeln müssen besonders oft und teuer gewartet werden. Belastungen und extreme Drehzahlen führen zu rascherem Austausch und aufwändiger Wartung, wenn die Spindellagerung nicht stimmt, schnellen die Kosten für Fräserbruch in die Höhe. Abschirmungs- und Schutzmaßnahmen sind notwendig, da Bruch- und Spanstücke ähnlich hohe Fluggeschwindigkeiten erreichen wie Projektile aus Waffen.

Um mit Bildern und Beispielen zu sprechen, so meine ich, hat Deutschland in Europa eine Vorreiterrolle für diese neue Technik.

Ein Beispiel dazu:

Natürlich hatte ich für diesen Artikel auch ausgiebig recherchiert, denn alles weiß ich ja auch nicht, so aus dem Stehgreif :-), und bei meinen Recherchen für diesen Artikel ist mir heute Abend also eine Firma aufgefallen, die auch für uns Modellbauer einen echten Mehrwert hat. Ein Bindeglied zwischen Hobby und günstiger Perfektion, die Firma Vioproto.

Die Webseite der Firma bietet nämlich für uns interessante Informationen, und einige davon habe ich sogar in diesem Artikel eingearbeitet. Ob es ums CNC-Fräsen bzw. CNC-Drehen geht, oder auch um das von mir erwähnte Highspeedcutting – Verfahren HSC. Ihr werdet, was Eure Neugier betrifft, dort schnell fündig und ein kurzer Besuch wird Euch meinen Eindruck bestätigen. Ich weiß jetzt nicht, wo Euer Hobbybudget endet, aber die Firma bietet auch Kleinserienfertigung an und einige dieser Fotos dort erinnern mich doch „irgendwie sehr stark“ an unsere eigenen CNC-Produkte aus eigener Hobbyfertigung. Ähnlich, wie bei uns selbst, gilt auch bei dieser Firma:

Nur, Schokolade und Pizza drucken sie noch nicht für uns!

.

Fa. EMCO Holz u. Hobby

In Österreich sind Firmen, die Werkzeug und Maschinen für unser Werkstatthobby im Sortiment haben, sehr selten.

Umso interessanter sind die wenigen heimischen Firmen, die gegen die harte deutsche Konkurrenz bestehen können. Fürs Kaufen „daheim“ spricht ja, dass man bei Problemen einen guten Ansprechpartner hat und auch nach dem Kauf noch gerne gesehen wird. Support und persönliches Gespräch sind leider selten geworden. In den nächsten Monaten werde ich über positive Ausnahmen berichten und diese Firmen auch in die Einkaufsliste (Register ganz oben) aufnehmen.

Für heute habe ich eine Firma, die ich persönlich sehr schätze, eingeladen, sich auf meinem Blog selbst vorzustellen. Niemand kann das besser als der Juniorchef der Emco Holz u. Hobby, Niklas Büll:

Begonnen hat – für uns – alles als WEMA Ges.m.b.H.,  die ursprünglich als Serviceunternehmen für die von Büll & Strunz (Mutterfirma), verkauften DECKEL Werkzeugfräsmaschinen fungierte. Im Lauf der Zeit wurde die WEMA Ges.m.b.H. dann auch Stützpunkthändler der „kleinen“ EMCO Maschinen (konventionelle Drehmaschinen und Fräsmaschinen etc.) in Wien, Niederösterreich und Burgenland. Im Zuge des Insolvenzverfahrens 1996-1997 der Firma Emco (Hallein) musste sich selbige von einzelnen Geschäftsbereichen (Härteprüfer, kleine Metallbearbeitungsmaschinen, Holzbearbeitungsmaschinen, Drehbankfuttern) trennen. WEMA hat sich dadurch die Vertriebsrechte für die kleinen Metallbearbeitungsmaschinen sowie die Holzbearbeitungsmaschinen sowie den weltweiten Ersatzteilvertrieb dafür  gesichert. Nachdem die Maschinen, je nach Typ schon länger oder erst seit kürzerer Zeit, nicht mehr gefertigt werden und man annehmen muss, dass der Ersatzteilverkauf sich mit der Zeit immer mehr verringern wird, sind wir auf die Firma Aircraft und deren Produktsortiment gekommen und vertreiben nun auch die Maschinen und Zubehöre der Marken Optimum, Metallkraft, Aircraft, Holzkraft, Holzstar, Unikraft, Schweißkraft und Cleankraft.

Wir bieten unseren Kunden heute also:

  • Ersatzteile für alte Emco Maschinen
  • Metallbearbeitungsmaschinen & Zubehör
  • Holzbearbeitungsmaschinen & Zubehör
  • Kompressoren & Zubehör
  • Schweißtechnik & Zubehör (Hier sind wir aber überhaupt nicht erfahren)
  • Lager & Hebetechnik
  • Sowie seit neuestem auch Reinigungssysteme (Nass-/ trockensauger,…)
  • Und last, but not least kann man natürlich über EMCO Holz + Hobby auch auf die von unserer Mutterfirma Büll & Strunz Ges.m.b.H: vertriebenen Zerspanungsprodukte und Messmittel zugreifen.

Die Firmendaten sind wie schon erwähnt, auch in der Einkaufsliste zu finden.

BREAKING NEWS – neues CNCWerk-Forum online

2016-01-06 20_30_41-CNCWerk-Forum - Übersicht

KarlG hat mit seinen CNC- und Karla-Freunden das Forum CNCWerk nun online gestellt. Wir alle aus der Szene tun unser Bestes, damit dieses Forum DAS Leitforum fürs CNC-Portalfräsen wird. Wenn Du dazu beitragen willst, dann registriere Dich bald, um zu den ersten angemeldeten Usern zu gehören – später einmal wird man über Dich sagen, „der ist von Anfang an dabei“.

Mich findet Ihr bereits dort, wie allseits und ohnehin bekannt, mit dem Usernamen „fliegerkind“.

Schallschutz-Box für meinen Kompressor

Meine Fräse baut gerade eine Fräse und daher läuft sie recht viel, aber dadurch läuft auch der Druckluftkompressor ebenfalls recht viel mit (ich kühle und reinige mit Druckluft). Damit ich es in meiner Werkstatt schön leise habe, hatte ich das Unding (>95dB) seinerzeit aus der Werkstatt verbannt: Er brummte fortan 2 Kellerräume weiter, im Heizraum, und durch die Mauern hatte ich eine Druckluftleitung in die Werkstatt verlegt. Eigentlich war das recht schlau, doch hatte ich das nicht ganz zu Ende gedacht. Denn mit der Zeit wurden die Beschwerden meiner Frau häufiger. Es gab zunächst Kompressorverbot in den Abendstunden, das dann bald schon ganztags, weil auch die Kids bereits motzten – im Wohnzimmer genau darüber war der Lärm nämlich nicht auszuhalten. Ohne Druckluft ist Fräsen aber mühsamer und aufwändiger – also, was konnte ich tun?

Nach längerer Recherche wusste ich bald, dass so Spezialsachen wie mehrere Thomaspumpen in Reihe, Airbrushzeugs und Anderes nicht wirklich das waren, was ich suchte, bzw. günstig und in angemessener Zeit umsetzbar war. Also musste eine Schallschutzbox her.

Die Details:

  • 30mm Schallschutzmatten SONATECH Pur Skin für die Innenwände
  • 10mm Schallschutzmatten SONATECH Pur Sinus für die Ein- und Auslässe
  • Spanplatte 19mm vom Hornbach fürs Gehäuse
  • 2 Stück 230V-Lüfter je 400W von Pollin.de EDIT: Richtig ist 40 WATT!
  • Spannverschlüsse (auch unter Kistenverschluß, Kappenschloß, Hebelverschluß oder Riegel bekannt) von Ebay
  • 1 Stück Styrodurplatte als Podest, damit die unterste Spanplatte im Fall des Falles trocken bleibt (umittelbar daneben ist die Entlüftungsstelle für die Hausheizung)
  • div. Kleinzeugs, bereits vorhanden (Einschalter, Doppelsteckdose, altes Stromanschlusskabel vom PC, Schrauben und Beilagscheiben, Teppichklebeband. Die Matten sind überwiegend geschraubt, manchmal geklebt).
  • Gesamtkosten: Etwa € 130,00

Die ersten Eindrücke:

Ein miteinander reden war früher unmöglich, wenn der Kompressor lief. Der Schallschutz ermöglicht nun ein angenehmes Reden und ist nur mehr im Hintergrund hörbar. Der Schall wird an den gewinkelten Ein- und Auslässen völlig zerstört, wenn ich die Öffnungen mit Schallschutzresten zuhalte, zeigt sich keine Verbesserung mehr – das hat mich wirklich überrascht und macht mir Freude, denn dem Winkelwerk, um den Luftstrom mehrfach umzuleiten, hatte ich ehrlich gesagt, wenig getraut. Die beiden starken Lüfter leisten ganze Arbeit, nach 2-stündiger Dauerbelastung (immer in der Reihenfolge „Komprimieren auf 10 bar und ausblasen“), zeigte das Thermometer im Schallschutzgehäuse 21 Grad Celsius (identisch mit dem Kellerraum). Was mir anfangs Sorgen bereitete, war unbegründet: Nämlich, ob der Kompressor durch den externen Schalter einzuschalten geht, weil gerade beim Starten die meiste Kraft benötigt wird und die Ventile zu sind – das geht zumindest bei meinem Kompressor völlig klaglos. Achja, der Kompressor ist ein AGRE Golf, Baujahr 1981. Mit dem machte ich 10 Jahre lang Airbrush (Motorhauben, Tanks), dann musste er 15 Jahre im Metallverarbeitungsbetrieb meines Bruders dienen und die letzten Jahre für Kleinigkeiten herum, er war noch nie defekt. Sozusagen noch Wertarbeit Clap

Was fehlt mir noch:

Ich kaufe sicherheitshalber noch die längst überfällige Rauchmelderanlage fürs ganze Haus, damit ich wegen Werkstatt und neuerdings auch wegen dem Kompressor kein unnützes Risiko eingehe.

Vergleichsvideo und einige Bilder:

Man kann den Unterschied zwischen vorher und nachher gut hören, Ihr müsst aber Eure Lautsprecher schon recht laut stellen, um in der zweiten Videohälfte noch etwas zu hören

Hisilicon K3

Hisilicon K3

Hisilicon K3

Hisilicon K3

Hisilicon K3

Hinweise zur (altersschwachen) FU-Aktion

Ein Hinweis an alle FU-Interessierten!

Meine FU-Aktion ist nun fast zwei Jahre alt. Der Sinn war damals, dass Ihr mit meiner standardisierten Anleitung selbst günstig importieren könnt. Ich hatte damit kaum Arbeit und somit auch keinen Gewinn (was mich nicht störte). Die damaligen sensationellen Preise, wo ein Direktimport aus China samt Spesen etwa € 145,00 kostete, sind aber mehr und mehr Geschichte, weil der Eurokurs immer mehr auf Talfahrt ging und auch die Frächter bemerkten, dass man hier mehr Gebühren verrechnen kann. Die gute Nachricht ist aber:

Die Firma Klibo (Klinger & Born) liefert den FU inzwischen fast zum selben Preis, wie es bei dem derzeitig schlechten Umrechnungskurs des Euro beim Direktimport wäre. Darüberhinaus habt Ihr mit Klibo einen unbürokratischen Partner direkt in Deutschland, sowie keinen Ärger mit der Zollabwicklung.

Obwohl ich schon dazu sagen muss, dass von den vielen bestellten Powtrans bisher kein einziger defekt ging, ist dennoch immer mit einem (hohen) Rückporto nach China zu rechnen, falls man trotzdem direkt in Shenzen kauft. Zur Qualität der Powtrans: Die laufen im industriellen Betrieb 7/24 (sieben Tage, 24 Stunden) etwa 6-8 Jahre, im Gegensatz zu den üblichen Frässpindelsets mit dem Huanyang-FU. Die Huanang sind zwar nicht schlecht, aber im Vergleich zum Powtran echtes Spielzeug und einige Blogleser hatten den Huanyang bereits wegen Kurzschluss nach einigen Monaten wegwerfen müssen

An die Schweizer Freunde: Ihr habt Glück, denn Dank Eurer niedrigen Einfuhrumsatzsteuer kann man bei Euch beim Selbstimport noch von einem echten Schnäppchen sprechen (ca. € 160,00 samt aller Spesen).

Klibo findet Ihr in meiner Einkaufsliste, oder auch hier:

Klibo.de Klinger & Born GmbH (EBay)
Klibo.de Klinger & Born GmbH (Webseite mit Onlineshop)

Beste Grüße
Heini

Einkaufsliste – Updates

Ich habe den nebeligen Nachmittag damit verbracht, fehlerhafte Links und verstorbene Firmen rauszulöschen. Auch sind einige neue Links hinzugekommen, insbesondere möchte ich auf den Absatz „UK- (und ähnliche) Händler“ verweisen. Die alten Hasen unter Euch werden wohl die Nase rümpfen, aber für Einsteiger in die Szene sind das genau die interessanten Links. Für Euch alten Hasen habe ich aber auch so Gimmicks eingebaut, wie zB. die chirurgischen Werkzeuge, Kabelbinder aus Edelstahl, und Anderes – schaut es Euch einfach mal an: Einkaufsliste (Register ganz oben auf der Seite)

Daniels Diplomarbeit auf der HTL Steyr – Portalfräsmaschine für den Modellbau

Vor schon längerer Zeit hatte ich unerwartet ein Mail von Schülern der höheren technischen Lehranstalt aus Steyr in OÖ erhalten. Einige Maturakandidaten (in D nennt sich das „Abitur“) hatten sich als Diplomarbeit die Konstruktion und den Bau einer  Portalfräse ausgesucht. Wie es halt oft so ist, bin ich damals gerade im RC-Networkforum aktiv gewesen, Daniel hatte mich natürlich sofort wegen der geografischen Nähe entdeckt. Ich und meine Fräse bekamen bald Besuch hier bei mir in Stockerau. Meine Henriette wurde damals bestaunt, begackert, kritisiert, diskutiert, wie ein kleines Baby, und so manche Idee ist wohl in die neue Konstruktion eingeflossen – auch meine Fehler wurden verbessert :-).

Daniels - HTL Steyr 2015-10-05 21_24_49-Portalfräsmaschine - directsky...heben Sie ab(an der fast 6kg schweren Frässpindel erkennt man, wie gross die Fräse wirklich ist!)

Letztendlich war das Projekt sehr erfolgreich, die Fräse läuft wunderbar, der Sponsor (eine Privatperson) besitzt nun eine perfekte Fräse und das Leben geht rasch weiter. Mich freut, dass ich in Daniel einen dauerhaften Mail- und Forenfreund gefunden habe, und, wie es sich weit später herausgestellt hat, zufällig auch einen österreichischen Privatpilotenkollegen. Somit bleibt mir nur noch, auf sein neues Angebot zu verlinken, dort findet Ihr Details zur HTL-Fräse und auch für kleines Geld eine umfangreiche Bauanleitung von etwa 200 Seiten, Fotos, mit Plänen als CAD-Modell und einer Liefantenliste:

Daniels DIRECTSKY

 

Ballnuthousings zum Top-Preis

Wie Ihr wisst, bin ich ja ein alter Preisfuchs. Qualität kaufe ich zwar lieber gebraucht, aber dafür ausschließlich Profiware, Dinge jedoch, die man ungeschaut ohne viel herummessen und unbedenklich kaufen kann, können schon mal aus China sein. So z.B. differerieren die Preise für die Gehäuse der Kugelgewindemuttern preislich schon sehr stark und zwar bis zu 300%, ohne merkliche Qualitätsunterschiede. Das neueste Angebot möchte ich Euch daher nicht vorenthalten, es ist so günstig, dass sich selbermachen nicht mehr lohnt! Pro Stück um € 8,96 mit kostenlosem Versand.

Doch, seht selbst:

ballnut housing

Ebay-Artikel 271846297017 von CBATrade66
Der Artikel ist ab sofort auch in meiner Einkaufsliste zu finden.

Walter eröffnet seinen CASUKI-Webshop – ein neues Tool

Heute möchte ich Euch von Walter berichten. Walter ist ja der Admin unseres Forums „Bastelstube“ und hat dort für uns schon viele geniale Ideen vorgestellt. Hauptberuflich ist Walter Kameramann bei einem großen TV-Sender und sein Hobby betreibt er nebenbei in seiner kleinen, aber feinen Metall-Werkstatt in Wien. In der Filmszene ist Walter über die Jahre hin zum Ausstatter für Filmhardware und Kamera-Adaptionen bekannter und bekannter geworden. Manche Spezialanfertigungen wie zB. seinen Slider gibt es anderswo gar nicht zu kaufen, oder erfüllen nicht den gewollten Zweck. So nebenbei hat Walter irgendwann einmal das Camera Survival Kit „CaSuKi“ erfunden. Dieses kleine Tool wurde immer mehr zum Renner und ich denke, nicht nur in der Filmszene, sondern auch so mancher Bastler unter uns hat es längst auf seinem Schlüsselbund, als unentbehrlicher und vor allem schön anzusehender Helfer, hängen.

Walter hat nun den nächsten Schritt nach vorne gemacht und seinen Webshop eröffnet, den möchte ich Euch heute zeigen. Dort könnt Ihr auch das Camera Survival Kit kaufen.
2015-06-20 15_02_51-Foto und Filmadaptionen Shop _ Der Onlineshop Foto und Film Zubehör

 

Modellbautage heute und morgen in Spillern bei Wien

Unweit meines Hauses ist das Freigelänge der Modellbaugruppe20 daheim. Heute und morgen sind dort die Modellsporttage fürs Publikum, mit Speisen, Trinken und viel zu sehen. Viele selbstgebaute und semifertige Produkte werden dort eindrucksvoll demonstriert. Ich bin mit meinen beiden Kids jedes Jahr dort. Eintritt zahlt man keinen. Die Veranstaltung wird wohl heute ein bisschen nass werden, aber morgen wird es schön.

Von Wien ganz leicht erreichbar in wenigen Minuten über die Donauuferautobahn, sicher eine schöne Abwechslung für uns Bastler.

Wer mit „Modellbaugruppe20“ nicht sofort etwas anfangen kann: Das sind diejenigen, die auf den Modellbaumessen im Raume Wien diese herrlichen Fahrgelände und Shows betreiben. Homepage: Modellbaugruppe 20

 

modellbautage-2015

 

Breaking News – Pokeys als CNC-Steuerung – Manfred Schmid eröffnet Webshop

Machschmidt-Shop 2Manfred Schmidt hat soeben via Mail mitgeteilt, daß er seinen neuen Online-Shop eröffnet hat. Weiters schreibt der:

„Ich bin von „Pokeys“ so begeistert, das ich mich entschlossen habe diese Hardware mit deutschen Support zu vertreiben. Auch Software wird es zu Pokeys in deutsch geben, erste Schritte sind bereits gemacht. Dazu stehe ich in Kontakt mit „PoLabs“ und da wird noch einiges kommen.:-) Die ersten wichtigsten Sachen in der Pokeys-Software sind bereits übersetzt, weitere folgen“.

Gerade im Hinblick auf meinen letzten Artikel über die verschiedenen Smootstepper-Derivate reiht sich das Thema Pokey hier wunderbar dazu ein. Vielleicht kannst du ja das ein oder andere Teil gebrauchen, gerade wenn von LPT auf USB oder Ethernet umgerüstet werden soll.

Hier geht es zum neuee Shop: MACHSCHMIDT-SHOP

 

USBRESOURCE aus Frankreich – ein interessanter Ethernet- und USB-Smootstepper Ersatz für Mach3

Fräsen mit dem Parallelport

Viele von uns, auch ich, fräsen ja nach wie vor – recht erfolgreich – mit Steuerungen, die über den Parallelport mit dem PC verbunden sind. Diese Anbindung der Steuerung an den PC ist die billigste und bewährteste Variante seit Jahren – wenn sie funktioniert. Das ist zwar bei den allermeisten PCs der Fall, aber kann auch bei manchen Geräten ganz schön tricky werden. Allerdings gibt es einen weiteren Nachteil, den man erst dann so richtig entdeckt, wenn man die ersten Fräserfahrungen gesammelt hat. Es nervt nicht nur mich, wenn  man, während die Fräse fräst, absolut nichts Anderes daneben am PC arbeiten kann.

Schrittverluste

Immer wieder kommt es nämlich, sogar bei vermeintlich ohnehin harmlosen Taskwechseln, oder z.B. dem Öffnen einer Datei, zu Übertragungsfehlern und zu Schrittverlusten. Es reicht beispielsweise schon ein kurzer Wechsel zum Dateiexplorer, schon sind das Werkstück und der Fräser zerstört. Auch das Vorhandensein einer Netzwerkverbindung oder gar von gemappten Netzwerklaufwerken reicht beim Parallelport mitunter, Schrittverluste zu provozieren. Ein Smoothstepper würde da Abhilfe schaffen.

Smoothstepper für Ethernet oder USB

Für die, die damit nichts anzufangen wissen: Das ist eine kleine Platine aus den USA, die zwischen CNC-Steuerung und PC gehängt wird und über einen eigenen kleinen Rechenchip und auch einen eigenen Speicherchip dem PC die heiklen Aufgaben abnimmt. Man kann sich das so wie einen Puffer vorstellen, der PC wird entlastet, wenn er einmal „einige Millisekunden nicht liefern kann“, ist noch genug Reserve im Puffer des Smoothsteppers. Damit ist man immer auf der sicheren Seite und kann nebenbei am PC problemlos andere Sachen machen. Wie weit das sinnvoll ist, muss natürlich jeder selbst wissen, denn eigentlich sollte man sich schon auf den Fräsvorgang selbst konzentrieren. Aber ich mag das „Nebenbei etwas Anderes machen“ trotzdem gerne, speziell bei langwierigen und kleinen Sachen: Bei einem winzigen „60mm/min“ Vorschub mit einem 0,7mm-Fräser in Messing bedeuten das, oft einige Stunden fräsen und untätig daneben sitzen müssen – das ist mir fürs Zuschauen eben zu anstrengend. Ich möchte diese Zeit nutzen, zB. könnte ich inzwischen im CAM-Programm den nächsten Arbeitsschritt vorbereiten. Es gäbe noch unzählige andere sinnvolle Ideen, denn ein PC in der Werkstatt ist schon eine feine Sache, und wenn es nur Gewindetabellen, Werkstoffangaben oder andere Infos sind, die früher Zettelwirtschaft bedeutet hätten.

Teuer, aber gut

Bei mir ist das Werkstattbudget zwar  vorhanden und wird monatlich neu gefüllt, aber ich reihe, wie Ihr vermutlich auch, meine Einkäufe nach Dringlichkeit. Diese Prioritätenliste lässt eben den Smoothstepper immer wieder nach unten rutschen, nicht zuletzt deswegen, weil das gute Teil teuer ist. Der Original-Ethernet-Smooststepper („ESS“) stammt von Warp9 Tech-Design Inc. und kostet bei uns in Europa € 198,00 (zB. beim Ch. Selig einfach-cnc.de hier, mit Gehäuse und Netzteil sind dann weitere € 59,00 zu berappen, oder bei FRASA-CNC hier, oder bei Mobasi, hier).

Ein kleiner Tipp zu Mach3:

Manfred Schmidt hat in seinem Mach3 einen eigenen Smoothstepper-Button eingebaut, wenn Ihr diesen verwendet, sind auch die letzten Probleme zwischen Smoothstepper und Mach3 gelöst.

schmidrscreen smoothstepperbuttonAlternativen

Im Web fanden sich bisher immer nur Alternativen zum Smoothstepper, die mehr oder weniger teuer waren. Der Funktionsumfang war meist kleiner, die Steuer und der Zoll für den  Import aus den USA oder Asien kam dazu und die Probleme im Garantiefall waren auch da. Beunruhigend war für mich auch, dass es dazu keinerlei (erfolgreiche) Erfahrungsberichte von Käufern, zB. in unseren bekannten CNC-Foren gab und überwiegend haben diese Händler in deren Webshop nicht einmal ein Impressum.

EDIT vom 11.02.2015:

Karl, ein CNC-Experte (bekannt als KarlG in den Foren, insbesondere „kleine robuste Fräse„) erinnert mich durch seinen Kommentar (weiter unten ) zu Recht an ein weiteres interessantes Teil: Die diversen Motioncontroller der Firma CNC-Drive aus Ungarn. Besonders der kleine Adapter UC100 (im Steckergehäuse) um € 80,00 klingt interessant. Leider habe ich bisher von keinem Blogleser dazu einen Bericht erhalten. Vielleicht hat den jemand von Euch? Bitte ggf. um Mail an mich.

Usbresoure aus Frankreich

Seit einiger Zeit fällt aber dieser Freak aus Frankreich auf. Bereits ab € 16,00 aufwärts gibt es dort interessant Lösungen, sowohl über USB als auch über Ethernet. Die Teile dort sind so angenehm klein, daß sie in das Gehäuse eines Parallelportsteckers reinpassen. Das Gehäuse kann man übrigens gleich dort sehr günstig mitkaufen.

Der gute Mann dort hat noch weitere, bessere Produkte, auch (s)ein neues Top-Produkt um € 52,00: Einen Combi-Controller, der sowohl mit USB als auch mit Ethernet geht:

USB-Ethernet-CombikontrollerCombi USB-Ethernet-Controller um € 50,00.

Im Prinzip dürfte dieses Teil wie ein Smoothstepper arbeiten. Bitte beachte aber, dass damit nicht alles geht, sondern es derzeit eher ein bisschen mehr versprechen dürfte, als es hält. Es gibt zwar schon Erfahrungen damit (z.B. in der CNC-Ecke wurde darüber berichtet), aber das Teil ist noch recht selten. Diejenigen, die das Ding schon haben, berichteten so manch Positives, zB. funktioniert alles Notwendige zuverlässig, aber Feinheiten, zB. Touchprobe (Z-Messung) gingen damals noch nicht. Der bisherige Ethernetcontroller (der Vorgänger vom Combi) konnte angeblich auch nur mit 100kHz anstatt der angegebenen 200kHz arbeiten (das kann uns Hobbbyisten allerdings ziemlich egal sein?). Ich vermute aber, dass das inzwischen auch schon nachgebessert wurde, denn die Leserberichte sind schon älter, dieser Anbieter entwickelt ständig weiter und auch kommen laufend neue Firmwarereleases raus – das Changelog auf der Webseite ist recht beachtlich und aktuell. Mein Tipp: Weiter beobachten – ich möchte demnächst bestellen. Um € 16,00, € 35,00 oder gar € 50,00 ist nicht viel verhaut. Ich tendiere zum USB-Ethernet-Combi, denn USB kann bei schlechter Abschirmung des USB-Kabels schon auch zu Störungen führen. Ethernet wiederum ist äusserst zuverlässig, der PC benötigt aber eine (weitere) Ethernet-Schnittstelle. Bei mir ist zB. der eingebaute Netzwerkanschluß schon fürs Hausnetz belegt. Aber an einer zweiten Ethernetkarte soll es ja nicht scheitern (bitte aber darauf achten, ob Ihr noch einen Steckplatz am Mainboard frei habt).

Andere Ansätze

Es gibt immer wieder Ideen dazu. Manche berichten vom Einsatz der Pokey-Karte (das ist ein Tastatur-Emulator), die anderen schwören auf einen zweiten PC, der vom Fräsen-PC unabhängig ist. Der PC hätte zwar noch Platz in meiner kleinen Hobbywerkstatt, aber nicht ein weiterer Monitor und eine weitere Tastatur/Maus. Eine interessante Idee ist, den Fräsen-PC ohne Monitor und Keyboard zu betreiben und lediglich eine Windows-Remotedesktop-Verbindung zum anderen PC aufzubauen. Das setzt aber einen guten Not-Aus-Schalter voraus, damit Schaden vermieden werden kann. Nicht unerwähnt bleiben sollten Programme, wo die Smoothstepper-ähnliche Steuerplatine mit bezahlt werden muss, damit die angebotene Software funktioniert. Das kommt günstiger als die Kombination ESS und Mach3, jedoch hat Mach3 den großen Vorteil einer riesigen Community. Ein beliebtes Programm mit eigenem Hardwarecontroller ist Eding-CNC von Bert Eding, das u.a. bei Sorotec hier erhältlich ist. CNC-USB von Planet-CNC (ebenfalls bei Sorotec hier, zu finden) aus Slowenien ist auch sehr beliebt und bietet auch für diejenigen, die gerne löten, Bastlerlösungen an (siehe DIY).

Lg, Heini

Spende für diesen Blog

Lieber Leser!

Sowohl der Blog als auch die Antworten auf Deine Mails an mich kosten Zeit, die ich mir gerne für Dich nehme. Du kannst zu den Kosten des Blogs und für meinen Aufwand beitragen. Dazu gibt es ab sofort den Paypal-Spendenbutton hier oder auch rechts im Menü.

Auf ein tolles 2015

Liebe Blogleser!

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, manche Ideen konnten nicht umgesetzt werden, bei Euch nicht und bei mir nicht. Grübel und Zweifel setzen uns Erwachsenen halt manchmal sehr zu und allzu schnell flüchten wir uns in Ausreden oder banalere Dinge des Alltags, anstatt die Dinge einfach anzupacken. Unbefangen davon sind hingegen die Kinder und die Jungen. Die schaffen einfach so drauflos und freuen sich, wenn es gelingt – wenn nicht, sind sie trotzdem glücklich.

Das soll unser Motto für 2015 sein!
Ich wünsche Euch ein frohes neues Jahr, viel Glück, gutes Gelingen und einen raschen Rutsch hinüber ins neue Jahr.

IMG_20141231_135533 TowerbridgeBild: Lego-Towerbridge, am Weihnachtstag
von meinem 8-jährigen Sohn alleine zusammengebaut.

Einkaufsliste wird aktualisiert

In den nächsten Wochen werde ich meine Einkaufsliste aktualisieren. Bei mir daheim sammeln sich inwischen schon wieder um die 200 Links, die ich endlich einarbeiten möchte. Heute habe ich neue Rubriken und Einträge für induktive Näherungsschalter, Paßscheiben, Chinafrässpindeln, Löten- und Schweissen und Tellerfedern dazugefügt. Die Rubriken Fräsen, Polieren, Spannzangen etc. habe ich ein wenig ergänzt und aktualisiert.

Viel Spaß beim Schmökern!

Meine liebe Freundin Linque

Hallo liebe Teilnehmer an der Frequenzumrichter-Aktion!

Ich habe erfreuliche Nachrichten für Euch! Der Mitarbeiter von Powtran International, mit dem ich schon seit längerer Zeit nicht nur für Euch Frequenzumnrichter vermittle, sondern uns auch eine spannende Brieffreundschaft verbindet, ist gar kein Mann. SIE ist eine junge, intelliegente und auch sehr hübsche Frau! Das hat sie mir gestern Nacht verraten und auch Fotos mitgeschickt. Sie ist das nette Fräulein hier auf dem ersten Bild mit einem Kunden, fotografiert auf einer Messe in Honkgong.

Linque auf der Messe

Linque hat mir auch noch mitgeteilt, dass unsere FU im industriellen Einsatz etwa 5 Jahre halten, manche sogar 8 Jahre. Sie meint da aber den chinesischen Industrieeinsatz, also läuft der mehrere Jahre lang mit 7 Tagen in der Woche. Bei unseren zeitlichen Ansprüchen werden da eher kurz vor unserem Pflegeheimantrag die Kondensatoren austrocknen 🙂

Von etwa 14 FUs ist nun jeder zufrieden und meine Formuaraktion ist wieder abgeebbt. Niemand von Euch hatte bisher Probleme gemeldet, die Lieferung dauerte durchschnittlich 7 Tage und die Kosten betrugen samt DHL, Einfuhrsteuer und Zoll durchschnittlich € 147,00 – sie variierten allerdings etwa € 12,00 auf und ab, je nachdem, welches Zollamt aktiv war. Mehrheitlich wurde kein Zoll vorgeschrieben, sondern nur Einfuhrsteuer, daher diese € 12,00). Hier noch ein Foto für Euch vom restlichen Verkaufsteam.

Powtran auf der Messe

Alcom International – ein Konzern mit persönlicher Beziehung

Liebe Leser!

Ich habe nun schon von mehreren meiner dankbaren Blogleser gute Links für Aluminiumprofile erhalten (siehe „Einkaufsliste“). Hinter allen steht ALCOM International, ein sehr großer weltweiter Konzern. Wie gesagt, es waren schon einige meiner Blogleser sowohl preislich als auch von der Qualität sehr zufrieden. Auch haben wir bis jetzt keinen billigeren Anbieter gefunden. Interessant ist, dass da ein Konzern dahintersteht, der mir zufällig historisch sehr nahe stand, ohne das beeinflussen zu können. Die Firma bietet sich übrigens weltweit in verschiedenen „Aufmachungen“ an:

Z.B.
Alcom.at aus Perg, Österreich, aber auch als
SMT-Montagetechnik, aber auch als
Alcom Reutlingen (der Hauptstandort)

ALCOM ist der Nachfolger von Alcan Canada. Dieser Konzern war in den Fünfzigern des 20. Jahrhunderts an der kanadischen Westküste (Kitimat B.C. bei Vancouver) der weltweit grösste Aluminiumproduzent, irgendwann einmal beschlossen meine Eltern, nach dem WW II aus Österreich auszuwandern und mein Vater arbeitete daraufhin zunächst als Holzfäller in den Rocky Mountains, danach aber bei Alcan Kanada 10 Jahre lang an Drehmaschinen, Aluminiummühlen, und in Werkstätten. Leider hatte ich mir damals keine günstigen Aluprofile ins „Handgepäck“ gezaubert. Allerdings hätten das die Flugzeuge in den 1960ern ohnehin nicht gerne gesehen 🙂 und auch wusste ich als Einjähriger noch nicht, dass ich einmal eine Fräse bauen würde. Die Konzerngeschichte steht hier, aber erst ab 1960: Geschichte von Alcom.

Das war Kanada in den Fünfzigern (falls ich noch ein Foto vom Werk und von meinem Elternhaus finde, reiche ich es nach):

Alcan früher

Das Kitmat Museum hat über Alcan einen guten Bericht hier

Inzwischen heisst der Standort in Kitimat Rio Tinto ALCAN und schaut so aus:

RIO TINTO ALCAN - EN - Kitimat aluminium smelter

Liebe Grüße,
Heini

Einkaufsliste aktualisiert

Der Link auf meiner Homepage fürs günstige Einkaufen, also meine Einkaufsliste erfreut sich, gemessen an den Zugriffszahlen, grosser Beliebtheit.

Heute habe ich einige Händler repariert, Informationen über neue Produkte ergänzt und auch den untersten, letzten Teil mit den bisher falschen Links modernisiert. Viele weitere Links aus allen Sparten habe ich bereits für Euch gesammelt und ich werde in den nächsten Tagen daran arbeiten. Also: Hier öfters reinschauen lohnt sich!

Ankündigungen 2014

Hallo liebe Blogleser!

Obwohl es in meinem Blog derzeit selten Neues gibt, hat sich inzwischen viel getan. Es gab einige Hardwareeinkäufe, z.B. steht für die Henriette ein neuer, stärkerer PC neben mir (DELL Optiplex 760, Intel E8600 mit 3,33Ghz, , 4Gb-RAM, usw.), und, vor allem, ich hatte eine lange Ruhe- und Studienphase. Viel neue Literatur wurde gekauft und wird gerade gelesen. Da ich ja mein Hobby neu ausrichten will und Echtdampflokbau nicht gerade einfach ist, ist da noch viel zu lernen. Standardwerke der Weltliteratur wie z.B. „Hartlöten, kein Buch mit sieben Siegeln, ein Leitfaden für die Praxis“, „Modelldampfkesel: Für den Selbstbau geeignete Konstruktionen“, „Modell – Dampf – Lok. Bau und Betrieb“ von Herbert Salzburg, „Lokomotivmodelle unter Dampf von Hansrudolf Schwabe“ (Mein Tipp: Aufkaufen, nur mehr gebraucht, wenn überhaupt, erhältlich), oder die legendäre Dampfbibel, werden von mir seit vielen Wochen nebenbei gelesen. Das Erlernen neuer PC-Programme im CAD und CAM-Bereich kostete viel Zeit, brachte mir aber viele neue Erkenntisse.

Softwaremässig steht auch eine grössere Umstellung an:

Da die CAD-Fähigkeiten von Sketchup für den 2,5D-Bau gerade noch ausreichen, das Programm aber dann endet und auch ziemlich buggy programmiert ist, habe ich auf ViaCad 8 Pro umgestellt. Auch möchte ich mir bald einmal den größeren Bruder, Shark FX kaufen, der ist aber mit annähernd € 1.300,00 nicht mehr sehr günstig. ViaCad Pro ist ohnehin schon sehr professionell für das 3D-Zeichnen, und die Zeit, wo ein 3D-Drucker in jedem Haushalt stehen wird, kommt ja auch bald 🙂 Sicher veröffentliche ich hier in einem neuen Themenbereich „CAD“ alle meine Erfahrungen, Erkenntnisse und Tricks, die ich beim CAD-Lernen mache.

An Umbauten hatte ich in den letzten Wochen viele Kleinigkeiten erledigt (zB. eine Jansjö-Ikea-Leuchte umgebaut und an die Drehmaschine montiert, Ladenbau, Regalbau). Es wird 2014 aber noch Einiges auf mich zukommen. Die Drehmaschine bekommt am Planschlitten einen zweiten Werkzeughalter ganz hinten, damit ich Überkopfabstechen kann. Mein Garant 2,2mm Stechschwert mit Wendeplatten soll dort Platz finden. Die Henriette bekommt eine Einfriedung aus Aluminium (die ist ohnehin schon halbfertig) – Bericht folgt. Die Werkstatt selbst hat einen kleinen Planungs- und Modellbautisch erhalten, der steht sozusagen für den „sauberen Bereich“. Die Druckluftanlage ist halbfertig. Sie soll einerseits die Werkstatt versorgen, andererseits möchte ich mir die Minimalmengenschmierung System Fogbuster bauen (Berichte dazu gibt es hier in der CNC-Ecke). Für die Henriette möchte ich einen Werkstückniederhalter fräsen, damit erwarte ich mir Verbesserungen beim Fräsen von dünnem Plattenmaterial, egal ob Buntmetalle oder Holz, Kunststoff. Meine Drehmaschine benötigt noch zwei Halterungen aus Aluminium, mit denen ich meine 1000stel digitale MITUTOYO-Messuhr und meine anaologe 100stel Messuhr von ATORN montieren kann. Dank der Henriette ist das hoffentlich bald rausgefräst. Wenn dann noch viel Zeit bleibt, möchte ich endlich meine China-Frässpindel (2.2kw wassergekühlt) ausbauen, auf die Drehmaschine spannen und den Innenkonus ER20 präzise schleifen. 2-3 Positope fürs Backenfutter sind auch schon im CAD gezeichnet und gehören nur mehr gefräst. Wünsche hätte ich noch viel mehr, zB. eine Planscheibe bauen, viele Kleinigkeiten, wie zB. Konuswischer, Gewindeschneideisenhalter, diverse Helferlein. Auch der Frequenzumrichter gehört irgendwann einmal gegen einen vektorgesteuerten ausgetauscht und meine 2-Liter Sauerstoff-Flasche samt Hartlötbrenner, Schlauchzubehör und Gasflasche benötigen dringend ein Aufbewahrungs- und Transportwagerl.

Mein Blog wächst und wächst, die Besucher kommen weltweit und werden immer mehr. Seit dem Sommer sind es pro Tag etwa 500 ganz neue Besucher, jeden Tag werden meine Artikel bis zu 5000! (fünftausend) mal angeklickt. Sie halten mich auch ordentlich auf Trab, denn täglich kommen nette Mails mit Fragen, mit Anregungen, oder einfach nur, um  Danke zu sagen. Gottseidank bin ich ein Schnellschreiber, sonst würde es jeden Abend spät werden. Jedenfalls macht mir das viel Spaß und Ihr, meine Leser, seid mir viel Wert!

Ihr seht, fad wird mir 2014 sicher nicht. Wenn es meine Familie weiterhin erlaubt (Danke an meine 4 Kids und meine Frau!), dann kommen hier noch viele Berichte für Euch.

Liebe Grüße
Heini

 

Mainboard-Reparatur, neue Elkos

Der PC für meine CNC-Fräse hat irgendwann einmal zu spinnen begonnen. Anfangs blieb er beim Booten ein- bis zweimal hängen, dann immer öfters, bis er fast gar nicht mehr ging. Das WinXP-Logo fror ein und nichts ging mehr. Meistens hat es da bei einem solchen Fehlerbild auf dem Mainboard lediglich einige Kondensatoren erwischt, und die restlichen Bauteile würden noch funktionieren. Ich habe zwar zwei Ersatz-PCs, jedoch ist es nicht einfach, einen wirklich perfekten Fräsen-PC zu finden. Die Reservegeräte waren von der Latenzzeit nicht so befriedigend und auch die USB-Ausgänge für mein elektronisches Handrad hatten ein wenig Nachlauf der Fräsachsen zur Folge. Das Problem ist auch, dass die alten Mainboards mit Parallelport auf der Platine neu kaum mehr erhältlich sind und ich steuere ja genau damit meine Fräse. Einen gebrauchten PC kaufen, das wäre die Katze im Sack. Ich wollte also meinen PC reparieren.

Somit, ich konnte ja nichts verlieren, hatte ich mich auf die Suche gemacht und die „schuldigen Sechs“ (Elkos) rasch gefunden. Man erkennt hier am Foto an der Oberseite, dass sie aufgeplatzt sind (das folgende Foto ist ein Symbolfoto, weil ich meine kaputten Elkos nicht fotografiert hatte):

elkos 01

Die Kommentare im Internet, sind, was die Reparaturchancen betrifft, meistens ziemlich negativ. Z.B. meint cool-edv, „Geplatzte Elektrolytkondensatoren (ElKos) eines Mainboards. Folge sind sporadische Abstürze bis hin zum vollständigen Ausfall. Hier hilft nur der Austausch des Mainboards. Jedoch wollte ich das nicht so recht glauben und hatte mir bei einem netten Freak, der sich auf Elkos spezialisiert hat, die Elkos und den nötige Entlötkolben bestellt (Andreas Grupe, seine kleine Homepage nennt sich newsales). Die Entlötpumpe muss wirklich heiß werden, damit die Elkos halbwegs gut raus gehen, daher mit Elektrokolben. Mit einer normalen Entlötpumpe oder Entlötlitze hat man bei den vielen Kontaktbahnen eines Mainboards keine Chance. Preis: Je Elko € 1,09 (man sollte die teureren Low ESR verwenden) der Entlötkolben kostet € 12,99.

Nach ein wenig Frickelei waren die alten Elkos draussen und die neuen drinnen. Mein PC funktioniert wieder erstklassig wie am ersten Tag. Ein gutes Ergebnis, ich bin froh darüber.

Hier die Bilderl vom reparierten Mainboard:

Img_2381 (Small)

IMG_2382 (Small)

Heutiges Thema: Allerlei Neues vom Schrottplatz

Meinen langen Sommerurlaub hatte ich genutzt, um letzte Woche bei Frau Hilde Eder in Tulln vorbeizuschauen. Bei dieser Gelegenheit konnte ich sogleich einen netten Herrn dort anquatschen – wie sich heraussstellte, war das unser Bastelstuben-Kollege Ernst, Username „edelweis“! Sowohl er als auch Frau Schmid waren eine erfreuliche Bereicherung und die Folge war ein ausgiebiges Tratscherl bei gefühlten 40 Grad im Schatten. Meine Ausbeute: 1 MK2-Austreiber, 8 HSS-Drehstähle, 2 HM-Drehstähle, ein wenig Stahlblech für weitere Wagerlchips (die habe ich inzwischen produziert und auch schon wieder verschenkt), und ein massives neuwertiges Aluminiumlineal, 1cm dick und 40cm lang. Preis: Pauschale € 7,00 für Alles. Leider ist Frau Eder schon in Pension und macht den Platz nur mehr aus Liebe nebenbei – hoffentlich bleibt sie uns noch lange erhalten. Besuchsempfehlung: „Sehenswert!“

Heute beim Eisen Schmid:

Eigentlich wollte ich beim Vorbeifahren gar nicht stehenbleiben, doch die Ausbeute, bzw. das Gefundene („Alles“ konnte ich nicht alleine kaufen) ist sehr interessant gewesen. Für alle, die am Bastelstuben-Heurigen waren, sei angemerkt, es gibt dort die gesuchten Eisenbahnschienenreste (für Amboß, etc.) – wir werden also doch nicht nächtens die Westbahngleise fladern!

IMG_7020 (Small)

IMG_7021 (Small)

Erstaunt war ich aber, also ich eine Holzkiste auf Europalette fand, die mit geschätzten 200 Schachteln, voll mit Schrauben aus echtem Messing waren. Überwiegend kleinere Größen, M2, M3, M4, aber auch M5,6, überwiegend Zykinderkopf- oder Senkkopf-Schrauben mit Schlitz, auch einige Packungen Senkkopf, Linsensenkkopf, alle in den Längen 5mm bis 70mm. Das ist alles Neuware, die Schachteln waren vom Regen leider bereits teilweise beschädigt und durch die Wühlsucht auch … doch seht selbst (ja, fotografieren kann ich nicht gut, schon gar nicht mit dem alten IPhone 3 – ich kann aber meine Ausbeute gerne nochmals fotografieren, wenn ich spätabends dann daheim bin):

IMG_7022 (Small)

Auch bei verzinkten Stahlschrauben war ich erfolgreich: Einige Vorräte (etwa 3kg) an Sechskantmuttern, Sechskantschrauben in den grössen M16 bis M22, und etwa 30 Hammerkopfschrauben (M12), Beilagscheiben mit etwa 2-3cm Durchmesser, natürlich alles neu, gehören mir jetzt auch, jetzt liegen dort aber keine mehr rum. Zum Schluß fand ich noch eine Stahlronde mit etwa 160mm x 50mm, in der Mitte ist ein ca. 40mm Loch. Material unbekannt (Baustahl dürfte es nicht sein, das Loch in der Mitte war rostfrei und hatte ein ganz wenig bronzeähnliche Farbe?). Die Ronde liegt noch immer dort, weil ich ja schon meine Stahlronde gekauft hatte. Dafür nahm ich sicherheitshalber noch einen halben Meter dickes Rundmessing (ca 50mm) mit gefühlten 6kg mit, damit es nicht so einsam ist. Jetzt hat er davon nur mehr 5-6 Stangen und weitere gleichartige 10 Stangen aus Rotguß.

IMG_7023 (Small)

Die Preise:
Das Messing ca. € 4,00 fürs kg (auch für die Schrauben), die 3kg Stahlschrauben/Beilagscheiben bekam ich pauschaliert um € 2,00. Einen Besuch kann ich jederzeit empfehlen, es gibt hie und da nettes Männerspielzeug!

Besuch bei der Auparkbahn Klosterneuburg

Einem Aufruf von Wolfgang („karamo“ aus der Bastelstube) folgend, fuhren wir als Sonntagsausflug (Frau und Kinder) heute nach Klosterneuburg, um zu schauen, wie toll denn Wolfgangs Schienenschleifwagen funktioniert. Ehrlich gesagt, war es bei mir und auch bei meinem Sohn vor allem die Neugier, wie denn die Auparkbahn ausschaut, wie sie fährt, und ob man mitfahren kann. Was die Auparkbahn ist und wer sie betreibt, kann man übrigens wunderbar hier (auparkbahn.at), nachlesen. Herr Reithmayer hat mich von Anfang an fasziniert, da schlummert noch viel, was ich gerne entdecken möchte. Aber: Vor der bodennahen Arbeit darf man sich auch nicht drücken, wenn man so ein Projekt hochzieht und eine Waldbahn betreibt. Nicht nur mondänes Fräsen, Drehen und Schrauben ist angesagt, sondern auch Hochwasserschäden beseitigen, Rasenmähen und Herbstlaub entsorgen. Ach, bevor ich es vergesse: Lest auch diesen Beitrag hier, schauts Euch auch die Bilder an – das ist ein interessanter Bericht über die Bahn, zu finden auf schmalspur-europa.at:

 2067_gestell 

 Ich kann Euch allen, insbesondere aber Familien mit Kindern diese Parkbahn empfehlen. Eine Runde durch den Auwald dauert etwa 17 Minuten, man ist immer sicher unterwegs, sieht aus dem Wald den Gehsteig und den Radweg daneben und man braucht also keine Angst zu haben, zu tief in den Wald reinzufahren.
(weiterlesen)

Bericht über den Forenheurigen

Es war heute ein traumhafter Tag, hier im Weingut, beim Heurigen Ludwig Distel in Perchtoldsdorf –  im Schatten einiger alter Bäume und Sonnenschirme, wie im Urlaub. Nicht nur das Wetter, auch die gute Kameradschaft unter uns Gleichgesinnten ist mir eine Erwähnung wert. Tolle Leute, super Themen, es war wirklich wunderschön.

Jeder Tag geht zu Ende, unsere Runde blieb bis 23:30h. Walter hat sein Wort, für die Getränke zu sorgen, mehr als nur erfüllt, dafür im Namen Aller ein herzliches Danke! Einige erste Bilder meiner „Ladyproof“-Kamera möchte ich Euch noch zeigen, der Rest von den anderen Fotoapparaten (ja, wir waren gut ausgerüstet!) kommt hoffentlich noch nach.

weiterlesen

Geh mit zum Heurigen!

Wir hatten schon vor einiger Zeit beim letzten Ostösterreichtreffen (in Wien 20) die Idee zu einem nicht organisierten, sondern spontanen Treffen gehabt. Nun habe ich gerade Zeit (weil in Urlaub) und somit werden wir zum Heurigen gehen! Wir, das sind derzeit derzeit Walter, Markus, Rudi, Thomas (1), Peter, Wolfgang, Josef, Thomas (2) (alle Namen in der Reihenfolge der Anmeldungen- ich aktualisiere hier mehrmals täglich!) und ich. Das Wetter ist momentan nahezu ideal, der Garten vom Distel-Heurigen ist groß und unsere Sehnsucht, Euch zu sehen, ist noch größer!

Wer also mag, kommt am Montag, den 05. August, um 16:00h zum Heurigen Ludwig Distel, Hochstraße 36, 2380 Perchtoldsdorf:

distel ludwig

Ich werde für Dich gerne einen Sitzplatz reservieren, daher ist es wichtig, daß Du mir bis zu diesem Samstag (03.08.2013) zusagst, falls Du das möchtest. Du erreichst mich übermeine Mailadresse (meine Emailadresse steht im Impressum). Wer gerne meine Telefonnummer möchte (ich weiss nicht, ob sie im Profil für Euch sichtbar ist), soll mir ebenfalls ein Mail schreiben.

Ich freue mich schon sehr auf ein Treffen mit Dir!

Liebe Grüße,
Heini (auch im Namen der Anderen)

PS: Bei extremen Schlechtwetter ist der Mittwoch, 07.08., als Ersatztermin angedacht – bitte gegebenenfalls eifrig hier nachlesen.

Kleine Änderungen am Blogdesign

Wie man unschwer sehen kann, musste ich mich von meinem bisher verwendeten WordPress-„Theme“ verabschieden.

Zuviele Restrictions machten die Schreibarbeit in diesem Theme zur Qual (keine Paragraphs, Absätze und Leerzeilen werden gerne und oft verschluckt, Links kollabieren, wie zB. in der Einkaufsliste momentan der Fall …). Auch die komfortable Ansicht der Fotos und Videos mit den in inzwischen so populären „Lightboxes“ ging nicht, das Anschauen von ganzen Bildserien wurde somit für Euch Gäste unnötig zur Qual. Mit den Lightboxes wird der Blog beim Aufrufen von Bildern nun abgedunkelt und das Bild oder Video poppt im selben Fenster auf. Man kann durch Mausklick (auch mit den Cursortasten geht´s) zu den Folgebildern wechseln und das Fenster wieder schließen. Dazu klickt Ihr entweder unten auf „schließen“, oder einfach in den abgedunkelten Hintergrund. Auch die ESC-Taste funktioniert. Die Links zu den Videos werde ich allerdings erst nach und nach umbauen.

Achja, noch etwas Wichtiges: Die Schriftgröße ist ab sofort „altersgemäß“ (ich bin 53 Jahre alt …)