Meine Anfängerscreen für Mach-Schmidt

Meine Anfängerscreen für Mach-Schmidt

Heute hat mich der Rappel gepackt und ich habe ein bisschen was an der Software vereinfacht.

Zunächst möchte ich sagen, dass ich die Schmidtscreen nach wie vor hoch schätze und noch immer sehr liebe. Sachen wie Kameramessung, Position merken, Präzisionsreferenzfahrt und Warmfahrhelix sind halt für mich ständige Begleiter geworden, andere Tools wiederum brauche ich überhaupt nicht, wie die Z-Längenmessung und den automatischen Werkzeugwechsler. Auch konnte ich mich mit den diversen „Augenkrebsversionen“ (gängiger Ausdruck in den diversen Foren zu so manch kühner Designauswahl ab v.1.15) nie anfreunden und so blieb ich der v1.14c mit der Oberfläche von v1.13d treu. Also die klassische Schmidtscreen-Ansicht, wie wir Älteren, die von Anfang an dabei waren, sie alle noch kennen.

Ich kann es mir als armer Hobbyist leider nicht leisten, für eine Profi-Software wie von Royal CNC etwa Euro 850,00 zu bezahlen, obwohl sie sicher sehr gut ist. Da war der Manfred mit seinen damals, als ich sie kaufte, läppischen € 35,00, ein ganz anderes Kaliber und es gibt eigentlich nach wie vor keine wirklich gute Konkurrenz, weil ja fast alle anderen Kaufoberflächen lediglich das Original anders bemalen, ohne wirkliche Zusatzfunktionen mit Mehrwert anzubieten.

Auch die klassische Schmidtscreen war mir auf Dauer doch etwas zu überladen. Immerhin habe ich damit schon über 2000 Maschinenstunden gearbeitet und eigentlich immer diesselben Funktionen benötigt, andere wiederum nie. Auch jammern Mach3-Einsteiger, egal ob es die Screens von Schmidt, Selig, Original, oder sonst welche sind, dass Mach3 sehr überladen und daher viel zu kompliziert ist. Daran denke ich noch immer, wenn ich sehe, wie z.B. die CNC-Software WinPCNC aussah. Kaum Buttons, alles einfach gehalten und trotzdem konnte sie die notwendigsten Dinge, nämlich beispielsweise fräsen.

Somit setzte ich mich ein wenig hin und dachte nach, was alles verschwinden kann, ohne dass es mir abgehen würde, bzw., wie ich die für mich wertvollen Programmzusätze trotzdem erhalten könnte. Bisher bin ich nur über die Hauptseite drübergegangen, die anderen Seiten wie zB. für diverse Einstellungen, sind ja im laufenden Betrieb weniger wichtig. Wenn man hie und da, oder mit der Zeit in der die Erfahrung wächst,  trotzdem mehr braucht, kann man ja ganz einfach auf die vollständige Screen umschalten.

Seht selbst, wie es nun aussieht – über Eure Kommentare hier würde ich mich sehr freuen!

Originalscreen („klassische Ansicht“):

Schmidtscreen 1.14c (mit Technik von v.1.13)

Schmidtscreen 1.14c (mit Technik von v.1.13)

Meine reduzierte Version:

SchmidtAnfaengerBreit

SchmidtAnfaengerBreit

8 Kommentare

  1. Hallo Heini,

    seit Jahren lese ich deinen Berichte mit Begeisterungen , deine Idee, eine zweite Oberfläche zu erstellen ist super, auch der Ansatz mit dem grösseren Fräsfenster , ich zoome immer hin und her usw.
    Die Manuelle Verfahrung der Achsen mit den Botton würde ich aber beibehalten.
    Aber du schreibst ja selbst, es ist der Anfang, bin gespannt wie es aussieht wenn du fertig bist.

    Gruss Gerald

  2. Hi Gerald!

    In den diversen Versionen von Manfred kommt immer wieder das „V“ vor. In den älteren Versionen als „strg-V“, in der neuen v.1.16 als reine „V“-Taste, um den Vollscreen des Fräsfensters aufzurufen. Eine gewünschte Taste auf eine Funktion zu legen geht ganz einfach, oder aber auch das Strg-V auf „V“ zu ändern (mir war das einfach zu mühsam mit der Steuerungstaste).

    Danke für den Tipp mit den Buttons für den Cursor, mal schauen. Ich selbst habe das noch nie verwendet. Es ist halt immer zu überlegen, wie lange eine „einfache“ Oberfläche einfach bleibt. Wobei, okay, wenn ich nachdenke, Cursorsymbole sollte eigentlich jeder Einsteiger ohne weiteres Nachdenken intuitiv interpretieren können.

    Grüße, Heini

  3. Hallo Heini und Blog-Leser,

    ich habe gerade gesehen, dass es Royal-CNC noch bis zum 31.12.2017 für „nur“ 476,00 Euro gibt (anstatt 850 Euro wie von Heini geschrieben). Das liegt zwar deutlich außerhalb meines Budgets, aber vielleicht hat der ein oder andere Interesse. Gut sieht der Screen ja aus.

    Grüße,

    André

    (P.S.: Ich hab nichts mit der Firma zu tun und werde den Screen auch nicht kaufen)

  4. Servus André!

    Meiner Meinung nach ist der Preis für Amateure viel zu hoch, auch der Beta-Preis. Ich kenne den Screen nur von den Bildern auf Facebook und von Youtube, kann mir aber nicht vorstellen, dass das DER große Wurf ist, der Mach3 so nach vorne katapultiert, um alles andere hinter sich zu lassen. Die Hobbyisten müssen mit ihrem Budget immer sehr haushalten und die Profis haben ohnehin andere Programme im Einsatz.

    Aber, ich möchte wertfrei bleiben, mal schauen, was die Szene so an Taschengeld in Petto hat. Neuerdings wird ja mit Werkzeugwechslern und ATC-Frässpndeln einfach nur so herumgeklotzt

  5. Hallo Heini und Blog-Leser,

    habe mich über die Original Mach3 Screen auch schon geärgert und mir viele Alternativen angesehen.
    Bin vor 2 Jahren dann auf den Metro Screen gestoßen und dabei geblieben. Habe den Ersteller auch schon angeschienen bzw. mal angerufen, da ich einige „Wünsche“ noch hatte, liegt aber vielleicht auch an meiner Zusammenstellung. Er hat auch eine Version 2 erstellt, nur gibt er sie nicht mehr raus, da er schlecht Erfahrung gemacht hat (sein Screen wurde Kommerziell veräußert und mit einem Virus versehen). Eigentlich schade darum. Ich verwenden noch immer die Version 1 ohne Touchscreen und bin damit recht zufiedern (meine Ansprüche sind aber auch nicht hoch).

    Zum Schauen, unten was

    http://www.underground-maker.info/_projekte_und_unser_fablab/index.html

    Grüße,

    Ferdinand

  6. Servus Ferdinand!

    Danke! Wie ich soeben sehe, seids Ihr ja in unmittelbarer Nachbarschaft, sehr erfreulich, was Ihr da alles habt. Jetzt lerne ich gerade mit Sohnemann englisch, nachher gucke ich bei Euch genauer rein,

    Grüße, Heini

    EDIT: Inzwischen fällt mir auf, dass ich mit Sohnemann (11) auf der Makerfaire 2017 sogar bei Euch am Stand zu Besuch war. Da war allerlei 3D-Druckerzeugs, aber auch CNC, soweit ich mich erinnern kann, leider war viel dort los und wir wurden fast weitergeschoben, daher war der Tratsch mit Euch nur kurz. Mal schauen, ob ich Fotos finde …

    EDIT EDIT:
    Wer sagts den 🙂 Stand E11, gefunden! Siehe http://www.mandl.it/henry/Foren/UndergroundMaker.jpg

  7. Hallo Heini,

    ja, du hast das richtige Bild gefunden. Ich sehe immer wieder auf deine Seite. Haben momentan das Problem, dass wir den MK2 Konus nicht aus unserer Emco FB2 raus bekommen. Da habe ich mir einige Ideen bei dir geholt. Müssen da aber noch weiter die Maschine zerlegen.
    Auf der Maker Fair hatten wir einige Quadrocopter und Teile aus unserem 3D Drucker vom Sohnemann und Basteleien von mir. Sind gerade bei der Anschaffung eines Lasercuter. Wenn du mal in der nähe bist, komm einfach für einen kurzen Tratsch vorbei .

    Grüße, Ferdinand

  8. Super, ja richtig, die Copter waren es. Kein Wunder, mein Bub ist 11 und das ist schon aufregend gewesen. Was das „Vorbeikommen“ betrifft, gerne, doch kann das noch ein bisschen dauern, jetzt kommt ja eher die Zeit des weihnachtlichen Besinnens und Daheimbleibens. Gelegentlich besuche ich einen Fräsenfreund in Gramatneusiedl, somit würde ich wenigstens gelegentlich in der Gegend sein. Früher war ich auch schon mal hie und da bei der Fa. Büll (Emco Holz und Hobby) in Wiener Neudorf zu Besuch, meine MB4 ist zB. von dort und sowohl der Niki Büll als auch sein Vater, der Firmenchef sind Mitglieder in unserem Bastelstube-Forum.

    Grüße, Heini

    Edit
    Ein etwas ausgefallener Tipp, was den MK2 betrifft: Seitliche Vibrationen mögen die gar nicht, früher oder später fällt der von selbst raus. Falls Ihr Zugang zu einem Betonverdichtungsrüttler etc. habt, oder auch einfach ein Massagehörnchen, etc., dann mit Klebeband daneben anbringen, reichlich mit WD40, Kriechöl etc. behandeln, einschalten und auf ein Bier gehen …

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